Das Sekretariat und die Schule sind in der Osterwoche (05. – 09.04.) geschlossen. In der zweiten Ferienwoche ist das Sekretariat Dienstag und Donnerstag zwischen 8 und 12 Uhr erreichbar.

Aktuelle Informationen der Schulleitung

Impuls der Schulseelsorge

Hier kommt eine nichtkontaktlose kleine Mutmach-Geschichte und eine Nachdenkeinladung für besondere Zeiten, in denen wir ebenso sehr Mut brauchen wie wir uns an mutige Dinge erinnern sollten. Das Ergebnis kann aufgeschrieben oder einfach mit Freunden beredet werden.

Mutig, mutig. Eine Geschichte

Die Maus, die Schnecke, der Frosch und der Spatz sitzen am Ufer des Weihers. Die Maus ist da, weil sie nicht wusste, wohin sie sonst gehen sollte. Die Schnecke ist da, weil die Maus da ist. Der Frosch ist einfach auf einen Sprung vorbei gekommen… und der Spatz will wissen, was die anderen hier tun.

»Ja, ja …«, sagt die Schnecke, und die anderen nicken. »Was nun?«, fragt der Spatz und die anderen schütteln den Kopf. Und alle denken: Was nun? Endlich fällt dem Frosch etwas ein: »Wir machen einen Wettkampf, wer von uns am mutigsten ist!« »Gute Idee!« — »Sehr gute Idee!« — »Super Idee!« Die anderen klatschen in die Pfoten, Flügel und Fühler.

Die Maus macht den Anfang: »Ich tauche bis zum anderen Ufer und wieder zurück, und zwar ohne Luft zu holen!« Der Frosch tut enttäuscht: »So ein Quak. Das hat nichts zu tun mit Mut! Das ist doch ein Vergnügen!« Die Maus ist beleidigt: »Ich bin doch kein Frosch. Für eine Maus ist das völlig verrückt!« »Schongutschongut!«, beruhigt der Spatz. »Zeig mal!« Die Maus macht sich bereit, holt tief Luft, ganz tief, springt ins Wasser und ist weg. Einmal hin. Einmal her. Endlich taucht die Maus wieder auf. Sie prustet und japst. Der Frosch hilft ihr aus dem Wasser und gratuliert: »Mutig, mutig! Du bist eine tolle Taucherin.« Alle klatschen in die Schwimmhäute, Fühler und Flügel.

Nun ist der Frosch dran. »Ich fresse heute keine mickrige Mücke und keine flinke Fliege«, sagt er, »ich fresse eine ganze, große Seerose!« Die Schnecke tut enttäuscht. »Das ist doch überhaupt nicht mutig! Ich Fresse täglich Grünzeug!» »Du schon«, sagt der Frosch und ist beleidigt: »Aber für mich als Frosch braucht das viel Mut!« »Schongutschongut!«, beruhigt die Maus. »Los, Frosch, zeig mal!« Der Frosch springt in den Teich, sucht sich eine große Seerose aus und … würgt sie hinunter mit Stumpf und Stiel. Nach dem letzten Bissen nickt die Schnecke anerkennend: »Mutig, mutig! Das ist wirklich etwas ganz Besonderes.« Alle klatschen in die Pfoten, Flügel und Fühler.

Jetzt ist die Schnecke dran. Sie schleimt hin und sie schleimt her, sie räuspert sich und sie spricht: »Ich werde jetzt aus meinem Haus herauskommen und um mein Schneckenhaus herumkriechen, ganz ringsum, und erst dann wieder mein Haus anziehen.« Der Spatz tut enttäuscht: »Ist doch überhaupt nicht mutig! Ich habe meine Eierschale schon am ersten Tag abgestreift und bin seither nie mehr hineingekrochen!« Die Schnecke zieht sich beleidigt in ihr Haus zurück. »Schongutschongut!«, beruhigt die Maus. »Ein Ei ist kein Schneckenhaus. Schnecke, leg los.« Die Schnecke kriecht heraus, ganz heraus, kriecht um das ganze Haus herum und zwängt sich langsam, ganz langsam wieder ins Haus hinein. Es sitzt jetzt etwas schief. Der Spatz ist begeistert: »Mutig, mutig! So etwas hat die Welt noch nie gesehen.« Alle klatschen in die Flügel, Schwimmhäute und Pfoten.

Jetzt sehen alle gespannt den Spatz an. Denn jeder weiß: Spatzen sind frech und mutig. Und alle sind gespannt, was der Spatz nun tun wird. Der Spatz trippelt hin und her. Und her und hin. »Nun… Nun, also… Nun, also, ich… Nun, also, ich mach… ICH MACH NICHT MIT.«
Endlich begreift die Maus.
Dann begreift der Frosch.
Schließlich begreift die Schnecke.
Und alle jubeln: »Ja, das ist Mut!«

Lorenz Pauli: Mutig, mutig : eine Geschichte. Zürich, 2006

Mutig? Zum Beispiel …

… auf Skiern einen schwindelerregenden Abhang runtergefahren,
… widersprochen, als alle schwiegen,
… einen sehr großen Käfer in die Hand genommen,
… alleine in den Ostergottesdienst gegangen,
… Irrtum zugegeben, obwohl’s peinlich war,
… bei einem kranken Freund geblieben, […]

Mut kann viele verschiedene Gesichter haben. Wann warst du das letzte Mal mutig? Schreibe es auf einen kleinen Zettel und steck ihn in deine Hosentasche, damit du ihn irgendwann später findest, oder hefte ihn an deinen Bildschirm…

Mit oder ohne Mut in diese Woche?

Ich weiß, die Woche, die vor uns liegt, ist die totale Depriundmutloswoche, deshalb heißt sie auch „Karwoche“. „Kara“ bedeutete im Althochdeutschen so viel wie Trauer oder Kummer. An Gründonnerstag ist die Stimmung erstmal „nur“ ein bisschen bedrückt und voller Vorahnung. Wir erinnern uns, wie Jesus mit seinen Freunden Abendmahl feiert. In der Nacht wird er verhaftet und am Karfreitag geht dann bei Folter und Hinrichtung alles den Bach hinunter und die Stimmung in den Keller, wo sie bis Sonntagmorgen bleibt.

Die Karwoche ist aber zugleich auch die volle Mutmachwoche. Nicht nur, weil viele Freunde und Angehörige von Jesus Mut bewiesen und ihn damals bis in den Tod begleitet haben, sondern vor allem wegen drei Dingen:

  1. Jesus macht uns das größte Kompliment aller Zeiten, indem er sagt: ich liebe euch so sehr, dass ich für euch sterbe!
  2. Gott schenkt uns die schönste aller Hoffnungen, indem er in der Auferstehung auch unseren Tod ein für alle Mal besiegt.
  3. Wir werden Teil der beneidenswertesten aller Gemeinschaften, die seit dem Letzten Abendmahl die Erinnerung an 1.) und 2.) weiterträgt.

Na, wenn das kein Grund für Optimismus ist …
Seid mutig und gesegnet!

Die neue Schülervertretung der ESS

Hallo zusammen!

Wir sind die neue Schülervertretung der Edith-Stein-Schule.

Unser Team „ESSV“ besteht aus Justus Albermann, Tilla Dörpmund, Ben Habermann, Felix Lotzkat und Eva Rosenfeld.

Uns ist es besonders wichtig, die Kommunikation zwischen SchülerInnen und der Schulleitung herzustellen und in ständigem Kontakt mit diesen zu stehen. Außerdem legen wir großen Wert auf Nachhaltigkeit und möchten deshalb mit der UNESCO-AG zusammenarbeiten und eine Tauschbörse für alle einführen. Ein weiteres großes Projekt, das wir uns vorgenommen haben, ist die Erstellung eines Konzepts für eine Projektwoche, die angenehm für alle stattfinden soll. Natürlich möchten wir bereits laufende Projekte wie z.B. „SchülerInnen helfen SchülerInnen“ weiterführen und, wenn möglich, Aktionen wie einen Spendenlauf oder Sportturniere organisieren.

 Wir hoffen auf eine gute Zusammenarbeit und freuen uns auf die bevorstehende Zeit.

Eure ESSV 

Häufig gestellte Fragen zur Lernplattform Moodle​
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Leitgedanke für das Schuljahr 2020/21

„Nada te turbe, nada te espante:

quien a Dios tiene, nada le falta.

Nada te turbe, nada te espante:

sólo Dios basta.“

 

„Nichts beunruhige dich,

nichts ängstige dich:

Wer Gott hat, dem fehlt nichts.

Nichts beunruhige dich,

nichts ängstige dich:

Gott allein genügt.“

(Teresa von Avila 1515-1582)

 
 
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