FAQ zur Aufnahme an der Edith-STein-Schule

Stand November 2020, angepasst an die Corona-Pandemie-Lage

Ist die ESS die richtige Schule für mein Kind?

Wenn ihr Kind…

  • aufgeweckt und neugierig ist,
  • Freude am Lernen und Entdecken hat,
  • gerne in die Schule geht,
  • Fragen nach dem Wieso und Weshalb stellt,
  • bei Fragen nach dem Woher und Wohin offen für Glaubensaspekte ist,
  • vielseitig interessiert ist,

dann ist die ESS die richtige Schule für Ihr Kind.

Und wenn Sie…

  • unter „Bildung“ neben Wissensvermittlung auch die Vermittlung von Werten und Haltungen verstehen,
  • auf eine solide, inhaltlich breite gymnasiale Bildung Wert legen,
  • Aufmerksamkeit für die einzelne Schülerpersönlichkeit erwarten,
  • an religiösen Fragen interessiert sind,
  • auf organisatorische Verlässlichkeit Wert legen,

dann ist die ESS die richtige Schule für Ihr Kind.

Übersicht

Wie erfolgt in diesem Jahr die Aufnahme von Schülerinnen und Schülern in die Klasse 5?

Wie in jedem Jahr bilden wir fünf Klassen mit 28 Schülerinnen und Schülern.

Anders als in den vergangenen Jahren können wir keinen „Tag der offenen Tür“ gestalten. Ab dem 28. November finden Sie eine digitale Präsentation auf unserer Homepage, in der wir die Vielfalt unseres Bildungsangebots und unsere besondere Ausrichtung als christliche Schule darstellen.

Termine für Aufnahmegespräche können am 28. 11. zwischen 9 und 16 Uhr und ab 30.11. jeweils zwischen 9 und 13 Uhr vereinbart werden. Die Gespräche finden (unter Berücksichtigung der jeweils aktuellen Pandemielage) in der Schule statt. Weitere Informationen zur Organisation und zu den Hygieneregeln finden Sie hier.

Wenn Sie unsicher sind, ob Sie dieses Gespräch noch vor Weihnachten wahrnehmen möchten, können Sie auch gerne einen Termin für Januar vereinbaren. Wir möchten so vielen Familien wie möglich die Gelegenheit geben, wenigstens bei diesem Termin einen Blick in die Schule zu werfen, und die Möglichkeit einer persönlichen Begegnung geben.

In Ausnahmefällen kann eine telefonische Alternative geschaffen werden. Die Entscheidung über die Aufnahme wird Anfang Februar fallen, alle Familien werden dann zeitnah informiert.

Voraussetzungen sind:

  • die Identifikation mit dem Bildungs- und Erziehungsverständnis unserer Schule,
  • die gymnasiale Eignung,
  • stabil gute Noten in den Hauptfächern.

Bei der Auswahl der Schülerinnen und Schüler werden ggf. besondere soziale Umstände einbezogen.

Ist eine Aufnahme möglich, wird zwischen der Stiftung Edith-Stein-Schule Darmstadt und der Schülerin bzw. dem Schüler sowie den Erziehungsberechtigten ein Schulvertrag geschlossen.

Welche Termine sind zu beachten?

  • Vereinbarung eines Termins für ein Aufnahmegespräch: Am 28. 11. zwischen 9 und 16 Uhr oder ab 30.11. jeweils zwischen 9 und 13 Uhr
  • Termin Aufnahmegespräch
  • Nachreichung des Halbjahreszeugnisses bis 3. Februar 2021

Übersicht

Welche Unterlagen benötige ich, um mein Kind anzumelden?

  • Ausgefülltes Kontaktformular: zum Download
  • Kopien der Geburtsurkunde und – soweit vorhanden – der Taufurkunde des Kindes,
  • Kopien der Zeugnisse aus der 3. Klasse.

Das Zeugnis des 1. Halbjahres der 4. Klasse ist unmittelbar nach Erhalt nachzureichen.

Übersicht

Muss mein Kind getauft sein, um es an der ESS anzumelden?

Als Schule in kirchlicher Trägerschaft wenden wir uns an Familien, die eine Erziehung auf der Basis des christlichen Welt- und Menschenbildes wünschen und mittragen.

Das sind Eltern, die …

  • selbst Mitglied einer christlichen Kirche sind, die ihre Kinder haben taufen lassen und mit ihnen ihren christlichen Glauben leben.
  • als Paar unterschiedlichen Konfessionen oder Religionen angehören, und die eine Taufe ihres Kindes zurückgestellt haben.
  • keiner christlichen Kirche oder keiner Religion angehören, die aber an religiösen Fragen interessiert und selbst auf der Suche sind. Sie schließen eine Taufe für sich und für ihr Kind nicht aus.

Übersicht

Wie gestaltet die Schule den Übergang von der Grundschule an die Edith-Stein-Schule?

Der Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule bedeutet für Ihr Kind aber auch für Sie als Eltern einen großen Schritt. Anders als noch in der Grundschule werden Sie zum Beispiel die Familien der Mitschüler*innen in der Regel nicht kennen. Ihr Kind wird wahrscheinlich mit Bus und Bahn zur Schule kommen, vielleicht auch über weitere Strecken. Ich möchte Sie ermutigen, diese Herausforderungen als Chance für Ihr Kind zu verstehen, an denen es wachsen wird.

Unser Übergangskonzept enthält zahlreiche organisatorische Anpassungen, die den Kindern den Übergang an die weiterführende Schule erleichtern sollen.

  • Der Einschulungstag am Dienstag nach den Sommerferien beinhaltet einen Gottesdienst, eine Aufnahmefeier und ein erstes Kennlernen im Klassenverband (90 Minuten).
  • Die folgenden drei Tage der ersten Schulwoche sind ebenfalls als Klassenlehrerunterricht organisiert. In dieser Zeit lernen die Kinder sich untereinander kennen, sie erkunden das Schulgelände und die nähere Umgebung, sie geben sich als Klassengemeinschaft Regeln und besprechen den Schulalltag und den Jahresverlauf an der Edith-Stein-Schule. Unsere Klassenlehrer*innen erhalten in dieser ersten intensiven Woche einen guten Eindruck von der Gruppe als Ganzes und von jedem einzelnen Kind.
  • In der Zeit bis zu den Herbstferien werden die Kinder behutsam an das Fachlehrer-System herangeführt. Die verschiedenen Kolleg*innen, die in den einzelnen Fächern in der Klasse tätig sind, nehmen sich die Zeit bis zu den Herbstferien, um die verschiedenen Lernausgangslage der Kinder zu diagnostizieren. Da unsere Schüler*innen von zahlreichen verschiedenen Grundschulen zu uns an die Edith-Stein-Schule kommen, wird die Zeit bis zu den Herbstferien genutzt, durch das Üben und Vertiefen von Unterrichtsthemen des 4. Schuljahres die Kinder auf den gleichen Wissensstand zu bringen. Aus diesem Grund sind die ersten Arbeiten und Lernkontrollen unbenotet. Die Kinder können so ohne Druck den Umfang und die Aufgabenformate, die in den einzelnen Fächern üblich sind, kennenlernen und sich entsprechend in ihrer Vorbereitung darauf einstellen.
  • Bereits nach sechs Wochen finden die ersten pädagogischen Konferenzen der Klasse 5 statt. Hier tauschen sich alle unterrichtenden Lehrkräfte im Team über die Klassengruppe und ihre Dynamik, und über jedes einzelne Kind aus. Besondere Begabungen und Talente sowie Unterstützungsbedarfe werden erörtert und die weiteren Schritte zur Begleitung der einzelnen Kinder besprochen und entschieden.
  • In Nicht-Pandemie-Zeiten findet in der Zeit vor den Herbstferien eine erste kleine Klassenfahrt statt. Ausflüge und Klassenveranstaltungen komplettieren das Programm.
  • Spätestens nach den Herbstferien werden in allen Unterrichtsfächern die neuen Lerninhalte der Klasse 5 in Angriff genommen. Klassenarbeiten und Lernkontrollen werden sorgfältig vorbereitet, die Kinder erhalten dann in den benoteten Leistungsüberprüfungen eine erste konkrete Rückmeldung zu ihrem Leistungsstand im schriftlichen Bereich. Sonstige Mitarbeitsnoten werden ebenfalls im Einzelgespräch mit den Kindern besprochen.
  • Im November erfolgt eine zweite pädagogische Konferenz, in der sich die Lehrkräfte über die Entwicklung der einzelnen Schüler*innen austauschen. Spätestens jetzt werden Angebote für Förderunterricht entschieden.

Jedes Kind in seiner Individualität und Besonderheit in den Blick zu nehmen, ist unser erklärtes pädagogisches Ziel.

Übersicht

Wie sind die Unterrichtszeiten?

Der Unterricht beginnt um 7.50 Uhr. Nach der 2. und nach der 4. Stunde ist jeweils eine Pause von 15 Minuten; ansonsten sind zwischen den Vormittagsstunden 5-Minuten-Pausen vorgesehen.
Nähere Hinweise finden Sie hier.
Einen Beispiel-Stundenplan der Klasse 5 finden Sie hier.

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Bietet die Schule ein Mittagessen an?

Für Schülerinnen und Schüler und für die Lehrkräfte besteht montags bis donnerstags die Möglichkeit zum Mittagessen im Pavillon der Schule.

Außerdem bietet unsere Cafeteria täglich zwei kleine warme Tellergerichte (ohne Vorbestellung), Salate, sowie belegte Brötchen, Obstsalat, Müsli, u.a.

Nähere Hinweise zur Essenbestellung im Pavillon finden Sie hier.

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Gibt es Förderunterricht?

Es gibt Förderunterricht in den Hauptfächern Deutsch, Mathematik und Englisch für die Jahrgangsstufen 5 und 6.

Förderkurse bei Lese-Rechtschreib-Schwäche werden bis Klasse 10 angeboten. Ein schon bestehender Förderbedarf im Bereich LRS aus der Grundschule wird zunächst übernommen. Die Deutsch-Lehrkräfte beobachten die Kinder hinsichtlich der LR-Leistungen und entscheiden gemeinsam mit dem LRS-Beauftragten und der Klassenkonferenz  über zu treffende Maßnahmen.

LRS-Testungen bei auffälligen Fehlertypen werden im Verlauf des 1. Halbjahres initiiert.

Besonders begabten Kindern bieten wir ebenfalls verschiedene Fördermöglichkeiten an.

Nähere Hinweise finden Sie hier.

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Gibt es eine Nachmittagsbetreuung?

Montags bis donnerstags wird für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 und 6 Hausaufgabenbetreuung angeboten.

Nähere Hinweise finden Sie hier.

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Welche Arbeitsgemeinschaften gibt es?

Die Edith-Stein-Schule bietet eine Vielzahl von zusätzlichen freiwilligen Lernangeboten. Wir möchten jedem Kind die Möglichkeit geben, sich neue Wissensgebiete zu erschließen und dabei seinen natürliche Neigungen und Begabungen nachgehen zu können.

Die Angebote lassen sich in die vier Hauptfelder „Helfen und Verantwortung übernehmen“, „Natur und Technik“, „Sprachen und Länder“ und „Sport und Spiel“ einteilen.

Eine Liste aller aktuell stattfindenden Arbeitsgemeinschaften finden Sie hier.

Übersicht

Welche Fächer sind als Leistungsfächer wählbar?

Es werden folgende Fächer als Leistungsfächer angeboten:

Deutsch, Englisch, Französisch, Latein, Kunst, Musik
Politik&Wirtschaft, Geschichte, kath. Religionslehre, ev. Religionslehre
Mathematik, Biologie, Chemie, Physik
Sport

Nähere Hinweise zur gymnasialen Oberstufe finden Sie hier.

Übersicht

Welche besonderen Angebote bietet die ESS noch?

Als Schule in katholischer Trägerschaft, die das christliche Menschenbild ins Zentrum des pädagogischen Handels stellt, sehen wir es als unsere Verpflichtung an, auch durch die entsprechenden personellen Ressourcen und unterstützenden Strukturen die Voraussetzungen für gelingende Schullaufbahnen zu schaffen. Dazu gehören:

  • der schulpsychologische Dienst: Frau Keiderling ist an drei Wochentagen vor Ort an der Edith-Stein-Schule tätig.
  • das Schulseelsorge-Team: zwei evangelische Pfarrer*innen und drei Pastoralreferent*innen bilden das ökumenische Team, das unseren Schüler*innen für Schul- und Lebensberatung zur Verfügung steht, und die Gestaltung der religiösen Impulse im Schulalltag maßgeblich trägt.
  • eine Klassenleitungsstunde nicht nur in der 5. Klasse, sondern auch in allen weiteren Jahrgangsstufen, so dass der Stärkung und Entwicklung der Klassengemeinschaft und der zwischenmenschlichen Interaktion zu Themen, die die Kinder und Jugendlichen interessieren und beschäftigen, ein fester Platz in der Woche reserviert ist.
  • regelmäßige, anlassunabhängige pädagogische Konferenzen, in denen die Entwicklung der einzelnen Schüler*innen in den Blick genommen wird.
  • ein Lernzentrum als Raum der Ruhe und Konzentration, das von einer sozialpädagogischen Fachkraft betreut wird.
  • neben allen in Hessen gängigen Fächern zwei einzigartige Grundkurse („Caritas“ und „Technik“), deren Curricula vom Hessischen Kultusministerium genehmigt wurden und die deshalb in den Grundkurskanon der einzubringenden Kurse in der Qualifikationsphase aufgenommen sind.
  • eine personelle Doppelspitze in der Oberstufenleitung, die eine intensive Beratung und Begleitung der Schüler*innen in dieser entscheidenden Phase der Schullaufbahn erlaubt.
 

Wie äußert sich das christliche Profil?

Grundsätzlich äußert sich das christliche Profil in der Bereitschaft aller am Schulleben Beteiligten, auf der Basis des christlichen Menschen- und Weltbildes Schule zu gestalten – sei es im alltäglichen Umgang miteinander, im Unterricht oder in der gemeinsamen Feier von Gottesdiensten. Hierbei ist das Vorbild der Lehrkräfte von zentraler Bedeutung ebenso wie das aktive Mittragen des Bildungs- und Erziehungsauftrags der Schule durch die Elternschaft.

Im Ablauf des schulischen Alltags kommt das christliche Profil beispielsweise durch das Schulgebet zum Ausdruck, mit dem jede Klasse bzw. jede Lerngruppe den Tag beginnt, durch die Feier der Schulgottesdienste, in denen sich auch das Kirchenjahr abbildet, durch das Angebot von Besinnungstagen und durch die Veranstaltungen der Gemeinschaften christlichen Lebens (GCL).

An der Schule besteht ein Schulpastoral-Team, in der katholische und evangelische Schulseelsorgerinnen und –seelsorger zusammenarbeiten.

Nähere Hinweise zum Schulprofil finden Sie hier, zur Schulseelsorge hier und zur GCL hier.

Übersicht

In welchen Ritualen zeigt sich das christliche Profil im Schulalltag?

Jeder Unterrichtstag wird mit einem Morgengebet eröffnet. Das kann das Schulgebet sein oder ein Gebet aus dem in jedem Raum ausliegenden Gebetbuch sein. Auch freie Gebete sind möglich und werden von den Schüler*innen besonders dann genutzt, wenn etwas ansteht, wie z.B. eine Klassenarbeit. Die Schulgemeinde erlebt einen Moment der Ruhe und Besinnung auf das Wesentliche, um dann konzentriert in die Arbeit einzusteigen.

Wir feiern Schulgottesdienste, die das Kirchenjahr abbilden, aber auch solche zu besonderen Anlässen, z.B. zum Edith-Stein-Tag oder wenn Besucher der UNESCO-Partnerschulen da sind. Das Schuljahr beginnt und endet jeweils mit einem Gottesdienst.

Wir bieten für bestimmte Jahrgangsstufen Besinnungstage an, auf denen sich die Schüler*innen in Workshops mit gesellschaftlichen, persönlichen oder spirituellen Themen auseinandersetzen.

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Wie finanziert sich die Edith-Stein-Schule?

Die Schule wird aus öffentlichen Zuschüssen, Zuschüssen des Bistums Mainz aus dem Kirchensteueraufkommen sowie durch Spenden finanziert.

Nähere Hinweise finden Sie hier.

 

Welche Struktur hat die Edith-Stein-Schule?

Der Stiftung Edith-Stein-Schule ist Träger der Schule. Es handelt sich um eine katholische Stiftung des öffentlichen Rechts, deren alleinige Aufgabe im Betrieb der Edith-Stein-Schule liegt. Diese Form der Trägerschaft erlaubt es bisher, die Finanzierungsdifferenz, die sich aus dem Ersatzschulfinanzierungsgesetz ergibt, durch eine Solidarspende der Elternschaft im Gegensatz zu einem festgelegten Schulgeld zu schließen.

Dieser besondere Weg begründet sich in unserer Haltung, dass wir als Schulgemeinschaft – Lehrkräfte und Schulleitung, Eltern und Schüler*innen – gemeinsam Verantwortung füreinander tragen. Die Familien unserer Schule bringen dies zum Ausdruck, indem sie durch die regelmäßige, ihren Möglichkeiten entsprechende Spende auch solchen Kindern den Besuch der ESS ermöglichen, deren Familien weniger geben können.

Nähere Informationen finden Sie hier.

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