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ESSDA - "SchĂĽler retten Leben"

 

Das bereits seit vielen Wochen erfolgreich arbeitende Meldesystem für die Schulsanität, entwickelt von Paul Bednarek zusammen mit Jonathan Willert (9a), erreichte heute, am 20.2.2020, den ersten Preis in der Sparte "Technik" im Wettbewerb "Jugend forscht" Hessen-Süd und damit die Teilnahme am Landeswettbewerb Anfang April bei der Firma Merck.

ESSDA Standfoto

Seit über einem Jahr hatte Paul, damals noch Schüler an der Edith-Stein-Schule, an einem besseren Meldesystem getüftelt. Dieses System scheiterte zunächst an den Brandschutzwänden und der Funkreichweite der selbst gebauten Melder. Obwohl Paul nach seinem Abitur in seinem FSJ als Rettungssanitäter und Rettungswagenfahrer arbeitet, hat er bis zur letzten Sekunde alles noch einmal neu entwickelt und perfektioniert. Jonathan stand ihm seit den Sommerferien zur Seite. Herr Reimund steuerte Handy und Spezial-SIM Karten bei und das Sekretariat unter Frau Köhler war geduldig am Testen und Kontrollieren, dass die selbst progammierte Java-App mit den Handys perfekt funktioniert. Die SchulsanitäterInnen freuen sich nun über ihr wirklich gutes, zeitgemäßes System.

Die Jury lobte vor allem auch den zähen Kampf um eine wirklich einwandfrei funktionierende Lösung, die jetzt letztendlich auch durch die Preisverleihung in jeder Hinsicht erfolgsgekrönt ist.

Wir wünschen Paul und Jonathan für die nächste Wettbewerbsrunde alles Gute und weiterhin viel Erfolg!!

(Franz Bönsel)

 

Beim diesjährigen Schulwettbewerb der Alterstufe I (Mittelstufe) am 30.1.2020 wurde erneut angestrengt debattiert: Die Debattanten mussten sich damit auseinandersetzen, ob für Elektro-Scooter eine Helmpflicht eingeführt werden solle. Die Finalisten debattiert eine schwerere Frage:

"Sollen Jugendoffiziere der Bundeswehr auch an unserer Schule für den Dienst in der Bundeswehr werben?" In dieser anspruchsvollen Debatte setzten sich Leni Zimmermann (1. Platz ) und Mirja Sophie Thieme (2. Platz) als Schulsiegerinnen durch, Franka Keil belegte den 3. Platz und Liv von der Hoeh den 4. Platz. Dank gebührt den Jurorinnen und Juroren, ohne die der Schulwettbewerb nicht hätte stattfinden können: Frau Nagel und Frau Stich als Lehrerjurorinnen, Claire Diefenbach, Janina Reitz, Avena Schütt und Sebastian Kollmeyer leisteten fundierte Arbeit bei der Bewerung der lebendigen Debatten. Die Schulgemeinde wünscht den Debattantinnen viel Erfolg beim bevorstehenden Regionalverbundwettbewerb am 20.2. in Ober-Ramstadt.

Emilia Ferrarese erhält beim „10. DFG-Preis der besten französisch Schülerinnen und Schüler der Region Rhein-Main“ die Auszeichnung „1. Platz in der Kategorie Leistungskurs“.

In diesem Schuljahr hat Emilia Ferrarese aus der Jahrgangsstufe 10 (Tut 10C) am Schülerwettbewerb der „Deutsch-Französischen Gesellschaft Frankfurt“ teilgenommen und zunächst einen schriftlichen Beitrag in französischer Sprache erstellt, in dem sie selbst ein fiktives Interview mit dem französischen Schriftsteller, Poeten, Dramaturgen und Politiker Victor Hugo führt. Ihr Text überzeugte die Jury, sodass sie zur Finalistenrunde am 31.01.2020 eingeladen wurde, dort eine mündliche Präsentation ihrer Arbeit vortrug und noch am selben Abend im Kaisersaal des Frankfurter Römer als beste Schülerin in der Kategorie Leistungskurs ausgezeichnet und mit einem individuellen Preisgeld vom 600€ sowie 300€ für die Edith-Stein-Schule geehrt wurde.

DFG 2020 2

Im Rahmen der festlichen Feierstunde betonten der Bürgermeister Frankfurts, Uwe Becker, die Generalkonsulin Frankreichs, Pascale Trimbach, und der Vorsitzende der Deutsch-Französischen Gesellschaft, Christophe Braouet, die Bedeutung der deutsch-französischen Beziehungen in einem sich wandelnden Europa. In Folge entscheidender Veränderungen wie des Brexits, des spürbaren Klimawandels und brisanter sozialpolitischer Entwicklungen stehe Europa vor großen Herausforderungen, denen sich insbesondere die jungen Generationen annehmen sollten.
Gleichzeitig drückten die Redebeiträge große Anerkennung und Freude über die beeindruckenden Leistungen aller TeilnehmerInnen aus.

Auch im nächsten Schuljahr wird für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufen 10 und 11 die Möglichkeit bestehen, sich an diesem Wettbewerb im 1. Schulhalbjahr zu beteiligen (nähere Informationen bei der Fachschaft Französisch).

 Vortrag zu psychologischen Folgen des Holocaust

Am 27. Januar jährte sich die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau zum 75. Mal. Am Internationalen Holocaust-Gedenktag erinnerten ĂĽber 100 SchĂĽlerinnen und SchĂĽler zahlreicher UNESCO-Projektschulen in Frankfurt am Main im Hochbunker am Ort der ehemaligen Synagoge in der Friedberger Anlage an die Opfer der nationalsozialistischen Verbrechen und stellen Projekte gegen das Vergessen vor. Unter ihnen SchĂĽler der Edith-Stein-Schule.

Gedenken 5

Die Veranstaltung wurde von dem Bundeskoordinator der UNESCO-Projektschulen Klaus Schilling eröffnet. AnschlieĂźend stellen SchĂĽlerinnen und SchĂĽler von UNESCO-Projektschulen aus Frankfurt am Main, Bad Wildungen und der Edith-Stein-Schule Modellprojekte zur Gegenwart und Zukunft des historisch-politischen Lernens und der Erinnerungskultur vor.

Gedenken 3

Nick Kutzer, Angelika Weiden und Pascal Mengel gaben eindrucksvoll ihre EindrĂĽcke und Erfahrungen wieder, die sie erst in den vergangen zwei Wochen machen konnten, als sie mit einer Gruppe der Edith-Stein-Schule Israel und Palästina besuchten. 

Im Weiteren berichtete Prof. Dr. Joachim-Felix Leonhard, Vorstandsmitglied der Deutschen UNESCO-Kommission, in einem Kurzvortrag von seinen persönlichen Erinnerungen an den Besuch des ersten Frankfurter Auschwitz-Prozesses in den 1960er Jahren.

Mit einem Impulsvortrag beleuchtete Dr. Kurt Grünberg vom Frankfurter Sigmund-Freud-Institut im Anschluss die psychologischen Folgen des Holocaust und die unterschiedlichen Formen der Erinnerung auf Seiten der Überlebenden sowie der NS-Täter und Mitläufer.

Rafael Herlich, Fotograf und Chronist jĂĽdischen Lebens in Deutschland stellte in diesem Zusammenhang seine Ausstellung vor, die zur Zeit im Hochbunker am Ort der ehemaligen Synagoge in der Friedberger Anlage 5/6 in Frankfurt zu sehen ist.

Das Schlusswort sprach Uwe Becker, BĂĽrgermeister der Stadt Frankfurt und Beauftragter der Hessischen Landesregierung fĂĽr das jĂĽdische Leben und die Bekämpfung des Antisemitismus.

 

Gedenken 6