Schulleben

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In diesem Jahr hatten wir zum "Edith-Stein-Tag", den wir jedes Jahr am Donnerstag vor den Herbstferien begehen, einen besonderen Besuch: Bischof Martin Mtumbuka aus Karonga in Malawi war mit zwei Mitarbeitern nach Deutschland gekommen und machte auch bei uns Station. Die Verbindung zwischen der ESS und der Dözese Karonga ergibt sich aus unserer Partnerschaft mit der Chaminade Secondary School in Karonga und seit diesem Schuljahr auch mit der MÀdchenschule St. Mary's.

Am Donnerstag Abend (5.10.2017) erlebten KollegInnen und Eltern einen beeindruckenden zweisprachigen Gottesdienst, der das Thema "Lebenswege" betrachtete, auch unter dem Gesichtspunkt des Lebenswegs von Edith Stein. Bischof Martin stellte in seiner Ansprache heraus, dass ihn besonders beeindrucke, wie Edith Stein sich von all der BrutalitĂ€t und all dem Hass, den sie erfahren musste, nicht "vergiften" ließ, sondern ruhig und gelassen ihr Schicksal annahm. Diesen Gedanken erlĂ€uterte er auch im Gottesdienst fĂŒr die Jahrgangsstufen 9 bis 12 am Freitag Morgen. "Lasst nicht zu, dass Hass Euer Herz vergiftet", sagte er den Jugendlichen. "Es kann keinen Frieden auf der Welt geben, wenn wir nicht Frieden in unseren Herzen haben."

Der Empfang nach dem Gottesdienst am Donnerstag stand ganz im Zeichen der neu gegrĂŒndeten MĂ€dchenschule. Bischof Martin wies darauf hin, dass Bildung, besonders Bildung der MĂ€dchen, ein wichtiger Faktor fĂŒr die Entwicklung sei. Der Gedanke, dass die 14jĂ€hrigen MĂ€dchen, die wir auf den Fotos sehen konnten, ohne diese Schule wahrscheinlich schon verheiratet wĂ€ren, macht deutlich, warum der Bischof sich fĂŒr diese Schule einsetzt. Er meinte auch, dass die Besuche unserer SchĂŒlerinnen und SchĂŒler wichtig wĂ€ren, weil diese ein wichtiges Vorbild fĂŒr die afrikanischen Jugendlichen sein können. Herr Dr. Göbel konnte insgesamt etwa 4 500 € ĂŒbergeben, die beim Abi-Gottesdienst 2017, beim Altbaufest und Bischof Martin 2beim Gottesdienst gesammBischof Martin 1elt worden waren.

Am Freitag kam Bischof Martin, der selber viele Jahre lang unterrichtet hat, in die Schule. Außer dem Gottesdienst fĂŒr die Oberstufe standen noch Begegnungen mit KollegInnen sowie eine Show von Arbeitsgemeinschaften auf dem Plan. Diese konnten in der 6. Stunde auch die Unter- und Mittelstufe besuchen und so zusammen mit dem Bischof in die Herbstferien gehen - der allerdings am Samstag wieder zu seinen Dienstpflichten nach Malawi fliegen musste. 
(kg)

 

Es herrschte buntes Treiben an diesem 29. September 2017 und vielsprachiges fröhliches Stimmengewirr ließ sich vernehmen: Polnisch beim Polenmobil und ein paar Schritte entfernt Französisch. In guter Nachbarschaft.

Was die von einer SchĂŒlerin der 8.Klasse spontan angestimmten Klavier-KlĂ€nge aus der fabelhaften Paris-Welt auf sich hatten, kĂŒndigten Plakate mit Delfinen in bleu-blanc-rouge seit einigen Tagen bereits an: die DELF-AG wird 10 und feiert Geburtstag mit einer Ausstellung!

10 Jahre DELF 2

Die Ausstellung wurde von SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern der diesjĂ€hrigen DELF-AG und mit tatkrĂ€ftiger UnterstĂŒtzung des VBK-Französisch vorbereitet. Die ansprechend gestalteten Plakate mit Fotos und Berichten ermöglichen einen anschaulichen und lebhaften RĂŒckblick auf die Ereignisse, die das Leben der DELF-AG seit 10 Jahren prĂ€gen: ein Zeitstrahl verdeutlicht die Chronologie von den ersten Teilnehmern an, die sich 2007 trauten, bis heute. Der Ablauf eines DELF-Jahres wird nachgezeichnet, von der Entstehung der Gruppen ĂŒber die Anspannung vor der mĂŒndlichen PrĂŒfung in Mainz bis zu den Entspannungsmomenten und feierlichen Diplom-und Preis-Überreichungen. Aber auch das Leben der DELF-AG neben der PrĂŒfungsvorbereitung wird gezeigt, sei es an BeitrĂ€gen bei den Schulfesten oder durch die Teilnahme an besonderen Projekten.

Deshalb erschienen zur Geburtstagsparty ebenso zahlreiche wie unterschiedliche GĂ€ste: Die diesjĂ€hrigen DELF-Teilnehmerinnen und Teilnehmer und ihre Französisch-Lehrerinnen, Frau Kroeber-Hammann als Fachsprecherin und Hr. Dr. Meurer, Fr. Dörpmund fĂŒr den SEB und einige Ehemalige fanden sich im Musikraum 2 ein. Außerschulische Partner und Förderer der Deutsch-Französischen Freundschaft nahmen ebenfalls die Einladung an: Hr. von Weyhe, VizeprĂ€sident des Deutsch-Französischen Kreises Darmstadt, mit dem fachĂŒbergreifend Kurse der ESS bereits mehrfach zusammengearbeitet haben, und Hr. Dr. Maier-Bridou, VizeprĂ€sident der Deutsch-Französischen Gesellschaft Frankfurt/Main e. V, die alljĂ€hrlich einen Schreibwettbewerb, an dem SchĂŒlerinnen und SchĂŒler der ESS regelmĂ€ĂŸig teilnehmen, ausschreibt und anschließend den Preis der /des besten Französisch-SchĂŒlerin / SchĂŒlers vergibt. M. Triqueneaux, AttachĂ© fĂŒr Sprache und Bildung in Rheinland-Pfalz und Hessen, leider erkrankt, ließ aus dem Institut Français Mainz, unserem Ansprechpartner in DELF-Angelegenheiten, herzlich grĂŒĂŸen und gratulieren.

10 Jahre DELF 4

In seiner BegrĂŒĂŸung hob Hr. Dr. Göbel die Bedeutung von DELF und von Sprachzertifikaten allgemein hervor und verwies auf die Notwendigkeit von gut funktionierenden deutsch-französischen Beziehungen. Um dies zu unterstreichen ging es von nun an wie selbstverstĂ€ndlich zweisprachig zu! SchĂŒlerinnen aus der B1-DELF-Gruppe und aus dem VBK-Französisch stellten die GĂ€ste kurz vor. Hr. von Weyhe und Hr. Dr. Maier-Bridou legten dann in ihren Ansprachen ihre beruflichen und ihre sehr persönlichen Erfahrungen und Visionen im deutsch-französischen Kontext dar. Beide betonten eindringlich die Bedeutung von Kenntnissen nicht nur in der Sprache, sondern auch in der Kultur des jeweiligen Nachbarn fĂŒr bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt und in der Berufswelt und darĂŒber hinaus fĂŒr ein geeintes zukunftsfĂ€higes Europa.

Frau Kroeber-Hammann sprach anschließend warme Worte und bedankte sich bei Frau Rodrigues fĂŒr ihr Engagement, welches nur dank der UnterstĂŒtzung der Fachschaft und aller Mitwirkenden so viel erreichen kann, ergĂ€nzte Frau Rodrigues nachdrĂŒcklich.

Zum Abschluss sprachen zwei SchĂŒlerinnen aus der B2-DELF-Gruppe. Sie dankten sehr herzlich allen Mitwirkenden und GĂ€sten. Mit persönlichen und ĂŒberzeugenden Worten schilderten sie ihre Erfahrungen mit DELF, auch im Umgang mit PrĂŒfungen, wĂŒnschten der DELF-AG noch viele erfolgreiche Jahre und beendeten ihre Ansprache mit dem Appell an junge Menschen, auf Fremdsprachen und Neues mit Mut und Aufgeschlossenheit zuzugehen.

10 Jahre DELF 3

Das französisch anmutende Buffet, zusammengestellt und angerichtet von DELF-Teilnehmerinnen, wurde nun eröffnet und fand sogleich großen Zuspruch! In ausgelassener Stimmung konnten sich alle die Ausstellung gemeinsam anschauen. Dabei wurde gestaunt, geschmunzelt, und bei den „alten Hasen“ kamen viele Erinnerungen hoch, die die JĂŒngeren ermutigten, bei DELF und mit Französisch weiterzumachen. Wer mochte, konnte sich in das ausgelegte GĂ€stebuch eintragen. Wer es noch machen möchte, kann sich an Frau Rodrigues wenden!

Die Ausstellung ist auf der Galerie-BrĂŒcke noch eine Weile zu besichtigen. Alors allez-y!

10 Jahre DELF 1

Un grand merci Ă  toutes et Ă  tous pour cette belle fĂȘte d’anniversaire chaleureuse !

Isabelle Rodrigues fĂŒr die DELF-AG

2.10.2017

 

 Veranstaltung fĂŒr die Jahrgangsstufe 10 zum Thema: Polen.

Am 29.09.2017 fand ein dreistĂŒndiger Workshop zur Landeskunde, Geschichte und Sprache unseres Nachbarlandes Polen statt, welcher im Rahmen der Werbung fĂŒr den SchĂŒleraustausch mit der Partnerschule in PƂock organisiert wurde. Im Fokus der ebenso lehrreichen wie interessanten Veranstaltung stand die gemeinsame Entdeckung der NĂ€he der beiden LĂ€nder in unterschiedlichen Lebensbereichern. Die Jugendlichen, die wie sich herausstellte bislang nur wenig Bezug und Kontakt zu diesem Land hatten (nur vier von vierzig waren schon einmal in Polen gewesen), konnten zunĂ€chst, anhand einer begehbaren Deutschland-Polen-Karte, die geografische NĂ€he der beiden LĂ€nder nachvollziehen. Anschließend wurden die engen deutsch-polnischen Beziehungen exemplarisch an Beispielen aus der Geschichte (im Mittelalter und der Neuzeit ab dem 18. Jahrhundert) in kurzen Filmen dargestellt und in einem GesprĂ€ch mit den SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern erörtert. Dabei wurde deutlich, dass vor allem die langen Perioden freundschaftlicher Beziehungen ĂŒber die Geschichte hinweg den SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern bis dahin unbekannt geblieben waren. Die NĂ€he der beiden LĂ€nder wurde den Beteiligten auch in der polnischen Sprache sichtbar, obwohl diese doch als sehr schwierig zu lernen empfunden wird. Die Jugendlichen hatten die Möglichkeit in Sprachspielen und SprachĂŒbungen die Besonderheiten der polnischen Sprache kennenzulernen und, anhand ihrer vielen deutschen Anleihen, als unerwartet vertraut zu erleben.

Die Veranstaltung machte deutlich, wie wichtig es ist durch Wissensvermittlung den SchĂŒlern und SchĂŒlerinnen Kenntnisse ĂŒber die beiden LĂ€nder nahezubringen, um der Ignoranz vorzubeugen und die Kontakte im Rahmen des zukĂŒnftigen Schulaustausches zu stĂ€rken.

Möglicherweise wussten Sie es noch nicht, aber auch Wasserball ist ein Sport, der an unserer Schule eine Rolle spielt. Oder besser: die SchwimmerInnen unserer Schule können auch Wasserball spielen, was sie bei ihrer ersten Teilnahme am Wasserballcup der DarmstĂ€dter Schulen am 22.9.2017 beweisen konnten. Frau Vollmers hatte eine Mannschaft von guten SchwimmerInnen zusammen gestellt, die zu Beginn des Tages kurz in die Regeln des Spiels eingefĂŒhrt wurden und dann ging's los. Jedes Team musste mindestens vier Spiele von 2 x 6 Minuten bewĂ€ltigen, was  sehr anstrengend ist.

 

Wasserballcup 2017 2

 

 

 

Die SchwimmerInnen der ESS verloren in einem spannenden Halbfinalspiel knapp mit 5:6 Toren und erreichten einen achtbaren 4. Platz. Wir gratulieren herzlich und sagen auch Frau Vollmers vielen Dank fĂŒr ihr Engagement. Wer weiß - vielleicht gibt es eines Tages ESS WasserballerInnen bei Olympia ??

 

Wasserballcup 2017 1

 

FĂŒr die ESS starteten:

Jan Fischer, Marvin Shams, Leopold Heuberger, Sophia SchĂŒtz, Lena Wendisch, Lora Tzankova, Lina Götz, Vivian Melis und Jonna KĂŒppers - alle aus der Klasse 6c.