Malawi - Reisebericht 3. Tag

3. Tag

 

Christopher Fruehstuecks kMit einem opulenten Fr├╝hst├╝ck aus Toast, Eiern, Passionsfruchtmarmelade und lokalen Fr├╝chten begannen wir den Tag. Zubereitet wurde alles von unserem ÔÇ×HousekeeperÔÇť Christopher und erg├Ąnzt durch Dosenjagdwurst aus der Heimat.

 

 

 

Eingangstor k

Danach fuhren wir zu unserem ersten Besuch an die ÔÇ×Chaminade Secondary SchoolÔÇť. An der Schule trafen wir uns mit dem Schulleiter, seinem Stellvertreter und den Marianist-Brothers zu einem ersten Gespr├Ąch ├╝ber unser Programm im Lauf der Woche an der Chaminade.

 

 

Nach diesem Gespr├Ąch hatten wir eine kurze Begegnung mit dem Lehrerkollegium in dem aus unserer Perspektive ungewohnten ÔÇ×LehrerzimmerÔÇť.Lehrerzimmer Chaminade k

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Anschluss wurden wir ├╝ber das Schulgel├Ąnde gef├╝hrt und erhielten erste Eindr├╝cke vom Schulleben in der Chaminade. Gepr├Ągt war dieser erste

Schultag nach den Ferien von der Ankunft der Sch├╝ler aus allen Teilen Malawis. Im malawischen Schulsystem erfolgt nach dem Abschluss der achtj├Ąhrigen Elementary School eine Auswahl durch die nationale Schulbeh├Ârde. Nur den besten Sch├╝lern wird der Besuch einer Secondary School erm├Âglicht und dann m├╝ssen die Sch├╝ler die Schulgeb├╝hren aufbringen, denn die staatlichen Zusch├╝sse decken nicht ann├Ąhernd die Ausgaben der Schule. Aktuell belaufen sich die Schulgeb├╝hren f├╝r einen Sch├╝ler in der Chaminade auf 150.000 MWK (ca. 350ÔéČ) pro Jahr.


Gemuesegarten kDa heute noch kein Unterricht stattfand, war das Hauptthema unserer Schulf├╝hrung die Versorgung der Schule mit Wasser, Strom, Unterrichtsmaterialien und Essen f├╝r die Sch├╝ler. Da es sich bei der Chaminade um eine Boarding School handelt, bei der die Sch├╝ler in der Schule wohnen, geh├Âren Schlafr├Ąume und K├╝che zur Ausstattung der Schule. Die Essensversorgung stellt manchmal aufgrund von Nahrungsmittelmangel in Malawi ein Problem dar, heute allerdings konnten wir gut gef├╝llte Vorratsr├Ąume betrachten. In der Schule wird f├╝r die Sch├╝ler gekocht und auch Gem├╝se angebaut. Au├čerdem kann man auf dem Schulgel├Ąnde Ziegen und H├╝hner antreffen, eine schuleigene Schweinezucht befindet sich auch in Planung.

Ein weiteres Problem stellt die Wasserversorgung dar. Obwohl die Schule einen eigenen Regenwasserspeicher und einen Brunnen besitzt und auch an das regionale Versorgungssystem angeschlossen ist, reicht das Wasser manchmal nicht und die daraus entstehenden Kosten sind eine gro├če Schwierigkeit f├╝r die Finanzierung der Schule.

 

Dinosaurs Democracy kNach einem gemeinsamen Mittagessen mit den Marianist-Brothers besuchten wir das ÔÇ×Cultural & Museum CenterÔÇť in Karonga und die Ausstellung ÔÇ×From Dinosaurs to DemocracyÔÇť.Das Museum wurde von Professor Friedemann Schrenk aufgebaut, der uns auch den Kontakt zur Chaminade vermittelte. Themen der Ausstellung sind zum Einen die Ausgrabungen und Funde in Malawi und der Umgebung, und zum Zweiten Ausz├╝ge aus der Geschichte Malawis und seiner Entwicklung bis heute. Mit einem Spaziergang entlang des Malawisees und einem weiteren ausgezeichneten Abendessen beendeten wir dann auch diesen eindrucksvollen Tag.