Malawi - Reisebericht 6. Tag

Mit Bedauern stellten wir heute Morgen fest, dass dies bereits unser letzter Tag an der Chaminade sein wird. Nach einem kurzen Frühsportprogramm (Mitsubishischieben), fuhren wir daher bereits früh zur Chaminade, um alles für die Videokonferenz vorzubereiten. Da uns heute die Internetgötter wohlgesonnen waren, konnten wir auch schnell eine Verbindung herstellen.

 

Videokonferenz1 k

FĂĽr ungefähr 15 Minuten war es uns dadurch möglich bei guter Ton und weit weniger guter Bildqualität mit Verzögerungen von 10 bis mindestens 30 Sekunden eine Videokonferenz mit der ESS abzuhalten. Nach diesen 15 Minuten brach die Internetverbindung leider ein weiteres mal ab und wir nutzten die Zeit, um den malawischen SchĂĽlern eine Präsentation mit EindrĂĽcken von Darmstadt und der ESS zu zeigen, gefolgt von einem kurzen Gespräch mit der Schulleitung der Chaminade. 

 

 

Videokonferenz2 kAm Nachmittag erkundeten wir auf eigene Faust die Umgebung von Karonga. Eine Station war dabei der Soldatenfriedhof für die Opfer des ersten und zweiten Weltkriegs, ein weiteres Merkmal der Kolonialzeit Malawis. Eine zweite Station war die Kathedrale St. Maries, die Bischofskirche des noch jungen Bistums Karonga. Die Kathedrale wurde durch ein Erdbeben stark beschädigt und wurde nun als Kirche aufgegeben, eine neue Kathedrale befindet sich bereits im Bau. Abschließend unternahmen wir einen weiteren Versuch die berühmte malawische Chilisauce zu erwerben, leider blieben wir auch dieses Mal erfolglos. Der Verdacht keimte auf, dass die Chilisauce vor allem dadurch berühmt ist, dass sie auch in Malawi kaum zu bekommen ist. Unseren letzten Abend in Karonga verbrachten wir gemeinsam mit den Marianist-Brothers und der Schulleitung der Chaminade im Resort Maji Zuwa direkt am Malawisee. Maji Zuma Resort k

 

 

 

 

 

 

Die ca. 80 km zum Resort konnten wir dank unseres Fahrers Br. Given, der vor dem Eintritt in den Orden mit Sicherheit einmal professioneller Rennfahrer gewesen sein muss, in erstaunlich kurzer Zeit zurücklegen. In dem phantastischen Resort konnten wir die letzten Sonnenstunden bei einem Spaziergang am Sandstrand genießen.Maji Zuma k Den Abschluss unseres Abends und damit auch unseres Besuchs an der Chaminade bildete ein hervorragendes Abendessen mit karibischer Atmosphäre. Zum Schluss wurden wir noch mit zahlreichen Geschenken, unter anderem die lang ersehnte malawische Chilisauce, und Mitbringseln für die ESS ausgestattet und verabschiedeten uns herzlich von unseren Gastgebern. In wiederum erstaunlich kurzer Zeit fuhren wir zurück zu unserer moskitonetzummantelten Unterkunft und bereiteten alles für die morgige Abreise vor.