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Heute ging's früh raus, wirklich früh! Halb 6 klingelte der Wecker und packen war angesagt! Um 7 Uhr verabschiedeten wir uns von Christopher und es ging mit Syles auf den ersten Teil der Rückreise. Wir lassen viele neue Freunde zurück. MoskionetzEs ging 200 km nach Mzusu und dann noch 350 km bis nach Nkotakota. Jetzt sahen wir auch endlich unsere ersten (lebenden) Wildtiere, einen Affenclan (Paviane) die uns auf der Bergstrecke nach Mzusu kurzfristig die Strasse versperrten. Die Fahrt war stressig, die Aussicht hervorragend. Teilweise am Ufer des Sees entlang, teilweise durch Berge und vorbei an großen Gummibaum- und Zuckerrohrplantagen.

 

 

 

 

Wir fuhren vorbei an vielen kleinen Ortschaften mit dem immer gleichen Bildern von Strassenhändlern die Obst, Gemüse, Fisch alle möglichen Utensilien des Alltags feil boten.Tassen Die Menschen scheinen immer unterwegs zu sein, zu Fuß, auf dem Fahrrad (meistens zu zweit!) oder in Mengen auf der Ladefläche von Kleinlastern oder Pickups und überall Massen von Kindern. Das kulinarische Highlight war frisches warmes Brot mit glücklicherweise gut fließender Erdnussbutter.

 

 

 

Zwei Stunden vor Sonnenuntergang kamen wir schließlich in Nkotakota an und bezogen unsere Zimmer für die letzte Übernachtung in Malawi.See Am nächsten Morgen ging's dann auch schon früh weiter nach Lilongwe. Wir waren ungefähr 3 Stunden unterwegs, konnten aber eine halbe Stunde sparen, da Syles eine Off-road-Abkürzung kannte. Nach einer Zwischenlandung in Blantyre erreichten wir abends dann mit Ethiopian Airlines Addis Abeba, sicher geflogen von einem deutschen Piloten, der uns einen Einblick ins Cockpit gewährte, unglücklicherweise nur bei stehenden Motoren. Hiermit beenden wir unseren Reisebericht. Morgen fliegen wir weiter nach Frankfurt und am Montag hat uns die Schule wieder. Wir kommen zurück mit einer Fülle von Eindrücken, zahlreichen Fotos, Malawischer Chillisose und guten Ideen wie die Schulpartnerschaft weiter entwickelt werden kann. Yendani bwino, Malawi!