Mit Musik gegen Intoleranz

„Wir sind alle gleich“ - 7c schreibt ein Lied

Das Projekt FrancoMusiques wird vom Cornelsen Verlag in Zusammenarbeit mit dem Institut français Deutschland und dem bureauexport de la musique durchgefĂŒhrt-. Ziel des Projektes ist es, die deutschen SchĂŒler ĂŒber die Musik fĂŒr die französische Sprache und Kultur zu begeistern.

Wenn dann eine Klasse dieselbe Lehrkraft im Französisch- und Musikunterricht hat – was liegt also nĂ€her, als sich mit einem Lieb an diesem Projekt und dem damit verbundenen Wettbewerb zu beteiligen?

So wie die 7c, die im Französisch-Unterricht bei Frau Morize den Text und im Musik-Unterricht bei derselben Lehrerin das Lied „On est tous les mĂȘmes“ (Wir sind alle gleich) schrieb und musizierte. Herausgekommen ist ein Rap mit einem hit-verdĂ€chtigen Refrain, der das Thema „Toleranz“ behandelt. „An der OberflĂ€che sind wir unterschiedlich, aber innen sind wir alle gleich, sind wir alle Menschen,“ – so lautet die Botschaft. Die SchĂŒlerInnen setzen damit eine klare Botschaft gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, fĂŒr Frieden und VerstĂ€ndigung.

 

7c 2015

Die 7c fröhlich im Landheim - noch wissen sie nicht, wie viel Arbeit auf sie zu kommt !!

 

 

Mit dem Text, der im Französisch-Unterricht entstand, war es aber nicht getan. Im Musik-Unterricht wurden die Melodie und ein Arrangement geschrieben, wobei nebenbei auch nötige Inhalte des Musik-Lehrplans erarbeitet wurden. Damit auch die Latein-Lerner der 7c den französischen Refrain singen können, wurden sie von MitschĂŒlerInnen „gecoacht“. Instrumentalisten der Klasse ĂŒbernahmen die Begleitung mit Frau Morize am Schlagzeug.

Zum Abschluss erfolgte eine professionelle Aufnahme des Liedes, die von der Tontechnik AG angefertigt wurde. Damit beteiligt sich die 7c nun am Wettbewerb und wir drĂŒcken natĂŒrlich die Daumen.

Aber davon abgesehen: „Chapeau“ fĂŒr diese Leistung und fĂŒr uns seid Ihr schon jetzt die GrĂ¶ĂŸten !!

kg/Foto sn

« On est tous les mĂȘmes Â»

                                                                             Text und Musik : Klasse 07c ESS-Darmstadt

Strophe 1:

Beaucoup de gens doivent souffrir à cause de leur différence.

Certain Ă  cause de leur couleur de peau, leur apparence.

D'autre Ă  cause de leur religion ou de leur origine.

Mais ça ne devrait pas avoir d'importance.

Il y a trop de guerres que nous ne voulons pas.

On chante pour la paix et que s'arrĂȘte la souffrance.

Refrain:

A l’extĂ©rieur on est tous diffĂ©rents,
Mais Ă  l'intĂ©rieur on est tous les mĂȘmes.

Parce que c'est la personnalité qui compte.

Le reste n'a pas d'importance.
Si on reste seul il n'y aura pas de changement.
Pourtant ensemble on peut changer les choses.
A l’extĂ©rieur on est tous diffĂ©rents
Mais Ă  l'intĂ©rieur on est tous les mĂȘmes.

Strophe 2:

La violence, le harcĂšlement et la guerre ne mĂšnent Ă  rien.

Accepte les autres comme ils sont,
Si tu veux, toi aussi ĂȘtre acceptĂ©.

C'est avec plus de tolérance

que nous pourrons arrĂȘter la haine.

 

Strophe 3:

Ils sont frappés, harcelés et haïs,

Ce sont les signes de cette génération.

Pour que plus personne ne souffre.

On veut changer les choses,

Cela pour le futur et mĂȘme l'Ă©ternitĂ©.

 

« Wir sind alle gleich Â»

                                                                             Text und Musik : Klasse 07c ESS-Darmstadt

Strophe 1:

Viele Menschen mĂŒssen leiden, weil sie anders sind.

Manche wegen ihrer Hautfarbe, ihren Aussehen,

 

Andere wegen ihrer Religion oder ihrer Herkunft

Aber es sollte keine Rolle spielen

Es gibt zu viel Krieg, den wir nicht wollen,

Wir singen fĂŒr den Frieden und dass das Leiden nicht mehr gibt.

 

Refrain:

Unser Äußeres ist unterschiedlich,
Aber im Inneren sind wir alle gleich.

Denn auf den Charakter kommt es an,

Den Rest sollte keine Rolle spielen.

Alleine können wir nichts Àndern,

Aber gemeinsam können wir die Welt verÀndern.

Unser Äußeres ist unterschiedlich,
Aber im Inneren sind wir alle gleich.

Strophe 2:

Gewahlt, Mobbing, Kriege- das fĂŒhrt zu nichts

Akzeptiere den Anderen so wie er ist,
Denn auch du willst akzeptiert werden.

Mit mehr Toleranz könnten wir diesen Hass stoppen.

Strophe 3:

Sie werden geschlagen, gemobbt und gehasst,

Das sind die Zeichen der heutigen Generation.

Wir wollen das Àndern,

damit Menschen nicht mehr leiden.

Das gilt fĂŒr die Zukunft und fĂŒr die Ewigkeit.