Israelfahrt, 24.01.18, Tagesbericht

Da es der letzte Tag unserer vielfältigen Reise ist, war der erste Programmpunkt Koffer packen und um 7:15 Uhr bereit stellen. Daraufhin gab es, wie jeden morgen, das leckere Frühstück im österreichischen Hospiz.

Da wir unseren Besuch in der jüdischen Gedenkstätte „Yad Vashem“ am Dienstag wegen des Besuchs des US-Vizepräsidenten (M. Pence) verlegen mussten, fuhren wir heute dorthin. Leider hatten wir nur von 9:00-12:00 Uhr Zeit, um das Außengelände und das Museum der Gedenkstätte anzuschauen, weshalb wir nur auserwählte Elemente zu sehen bekamen. Unser Guide (Gidi) und wir fanden dies sehr schade, weil er uns noch einiges über Denkmäler, an denen wir teilweise vorbei laufen mussten, hätte erzählen können. Danach konnte jeder für sich in dem großen Museum rumlaufen, jedoch war es schwierig alles in Detail aufzunehmen, da wir nur wenig Zeit hatten, um es zu erkunden. Trotzdem war es ein beeindruckendes Museum welches uns alle sprachlos und teils in Tränen gelassen hat. Abgeschlossen wurde der Besuch der Gedenkstätte mit einem Treffen mit dem Direktor der dort ansässigen “Hall of Names”. Dies ist eine Halle, in der 6 Millionen Namen der Opfer des Holocausts mit dem jeweiligen Lebenslauf und Schicksal gesammelt und aufarbeitet wurden. Die Dokumente sind von Angehörigen und Freunden ausgefüllt worden, um eine respektvolle und möglichst genaue Erinnerung der Opfer zu garantieren. Auch auf der Internetseite von “Yad Vashem” sind diese Dokumente veröffentlicht, sodass jeder Zugriff darauf hat und zum Beispiel rausfinden konnte was mit Juden in seiner Heimatstadt damals passiert ist. Der Direktor stellte sich für Fragen bereit und erklärte wie er und seine Mitarbeiter die Namen der Betroffen des Holocaust sammeln. Nach dieser interessanten Begegnung stiegen wir ein letztes Mal in den Bus und machten uns auf den Weg zum Flughafen nach Tel Aviv, verabschiedet wurden im Bus Herr Dr. Göbel und sein Sohn, welche noch Programm für die nächsten Tage geplant haben. Nach einer vierzigminütigen Fahrt erreichten wir den Flughafen und gaben unsere Koffer auf. Nun war es Zeit Gidi zu verabschieden und sich durch die Sicherheitskontrollen zu manövrieren. Das Flugzeug wurde bestiegen und der Rückflug angetreten.

Es geht also nun die Reise zu Ende und wir können im Namen der ganzen Gruppe sagen, dass wir für diese Reise unglaublich dankbar sind und noch einmal ausdrücklich unseren Dank an die Lehrkräfte ausdrücken wollen. Ohne deren zutun wäre die Reise nicht so erfolgreich und trotz Planänderungen reibungslos verlaufen.

Unser Blick richtet sich nun Richtung Deutschland und natürlich auch der sich nähernden Schule.