Theaterstück: Arsen und Spitzenhäubchen

Arsen und Spitzenhäubchen von Joseph Kesselring

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New York, 1941. Mittendrin in Brooklyn eine Oase des Friedens: Das alte Haus der Brewster Schwestern Abby und Martha, das direkt an Friedhof und Kirche angrenzt. Die Teestunden der beiden Tanten bei Keksen und Quittenmarmelade sind allseits beliebt, und niemand wird je an ihrer Tür abgewiesen ohne eine milde Gabe oder einem Glas ihres selbstgemachten Holunderweins, der es – wie sich schnell herausstellt – mächtig in sich hat. Nicht nur Pfarrer Harper von nebenan, auch die Polizisten des Viertels schauen gerne bei den liebenswerten Tanten vorbei, mal um für Wohltätigkeitszwecke zu sammeln, mal um nach dem verrückten Neffen Teddy zu schauen, der sich für den amerikanischen Präsidenten Roosevelt hält und der Nachbarschaft mit dem ohrenbetäubenden Lärm seiner Trompete die Nachtruhe raubt, wenn er mal wieder gegen den Feind zur Attacke bläst. Doch wie sich schon bald herausstellen wird, ist Teddy nicht der einzige Verrückte in der Familie und durch Zufall kommt ein lang gehütetes, schreckliches Familiengeheimnis ans Tageslicht …