UNESCO Projektschulen erinnern an Opfer des Holocaust

 Vortrag zu psychologischen Folgen des Holocaust

Am 27. Januar j├Ąhrte sich die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau zum 75. Mal. Am Internationalen Holocaust-Gedenktag erinnerten ├╝ber 100 Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler zahlreicher UNESCO-Projektschulen in Frankfurt am Main im Hochbunker am Ort der ehemaligen Synagoge in der Friedberger Anlage an die Opfer der nationalsozialistischen Verbrechen und stellen Projekte gegen das Vergessen vor. Unter ihnen Sch├╝ler der Edith-Stein-Schule.

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Die Veranstaltung wurde von dem Bundeskoordinator der UNESCO-Projektschulen Klaus Schilling er├Âffnet. Anschlie├čend stellen Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler von UNESCO-Projektschulen aus Frankfurt am Main, Bad Wildungen und der Edith-Stein-Schule Modellprojekte zur Gegenwart und Zukunft des historisch-politischen Lernens und der Erinnerungskultur vor.

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Nick Kutzer, Angelika Weiden und Pascal Mengel gaben eindrucksvoll ihre Eindr├╝cke und Erfahrungen wieder, die sie erst in den vergangen zwei Wochen machen konnten, als sie mit einer Gruppe der Edith-Stein-Schule Israel und Pal├Ąstina besuchten. 

Im Weiteren berichtete Prof. Dr. Joachim-Felix Leonhard, Vorstandsmitglied der Deutschen UNESCO-Kommission, in einem Kurzvortrag von seinen pers├Ânlichen Erinnerungen an den Besuch des ersten Frankfurter Auschwitz-Prozesses in den 1960er Jahren.

Mit einem Impulsvortrag beleuchtete Dr. Kurt Gr├╝nberg vom Frankfurter Sigmund-Freud-Institut im Anschluss die psychologischen Folgen des Holocaust und die unterschiedlichen Formen der Erinnerung auf Seiten der ├ťberlebenden sowie der NS-T├Ąter und Mitl├Ąufer.

Rafael Herlich, Fotograf und Chronist j├╝dischen Lebens in Deutschland stellte in diesem Zusammenhang seine Ausstellung vor, die zur Zeit im Hochbunker am Ort der ehemaligen Synagoge in der Friedberger Anlage 5/6 in Frankfurt zu sehen ist.

Das Schlusswort sprach Uwe Becker, B├╝rgermeister der Stadt Frankfurt und Beauftragter der Hessischen Landesregierung f├╝r das j├╝dische Leben und die Bek├Ąmpfung des Antisemitismus.

 

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