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DELF 2019 - Diplom-├ťberreichung

Am vergangenen Mittwoch, den 15. Januar 2020 fanden sich im Lernzentrum erwartungsvoll dreinblickende Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler ein, allesamt erfolgreiche DELF-Absolventen, die auf ihr wohlverdientes Diplom warteten.

In Anwesenheit von Frau Kroeber-Hammann f├╝r die Fachschaft Franz├Âsisch ├╝berreichte Herr Krumpholz den sichtlich stolzen DELF-Absolventen 2019 in den Stufen A2 und B1 die offiziellen, eigens in Paris gedruckten Diplome. Herr Krumpholz begl├╝ckw├╝nschte die "delfeuses et delfeurs" zu ihrem Erfolg und w├╝rdigte ihre Begeisterung f├╝r das Fach und f├╝r die Sprache. Mit dem Diplom werden ihnen zum einen klar definierte Kompetenzen bescheinigt, zum anderen wird auch ihre aufgeschlossene und engagierte Haltung honoriert, die in der heutigen Welt immer mehr an Wert und Bedeutung gewinnt.

 

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Auch der Klett-Verlag gratuliert den DELF-Absolventen mit un├╝bersehbaren Abzeichen. Es k├Ânnte in n├Ąchster Zeit also sein, dass Delfine in Silber und Gold auf T-shirts, Taschen oder M├Ąppchen Ihnen entgegenstrahlen! Freuen Sie sich mit den gl├╝cklichen DELF-Absolventen, die sich damit zu DELF und Franz├Âsisch bekennen, und gratulieren Sie mit zur bestandenen Pr├╝fung!

Die B2-Absolventen 2019 m├╝ssen sich noch ein bisschen gedulden. Aber ihre Stunde kommt noch! Die Diplome werden ihnen anl├Ąsslich der Abitur-Verleihung ├╝berreicht.

Nos meilleures f├ęlicitations ├á toutes et ├á tous pour votre beau succ├Ęs en 2019, et nos meilleurs v┼ôux de r├ęussite pour les 64 candidates et candidats 2020 !

F├╝r die DELF-AG

   IsaDELF 2019 2belle Rodrigues

     den 22.01.2020                                               

20.1.2020

Schaut mal, leider konnte Marion uns heute auf unserem Weg nach Bethlehem nicht begleiten, weil sie ihr Business regeln musste. Die uns so unbekannte Stille in Bus wurde bis zur pal├Ąstinensischen Grenze voll ausgesch├Âpft, was sich auch Tiefschlaf nennt, dann jedoch durch die sehr dominante Stimme der neuen Reiseleiterin unterbrochen (an Schlaf war dann nicht mehr zu denken).

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Nach ein kleinen Shoppingtour im Olivenholzcenter, die dann durch die ├ťberzeugungskraft und hervorragenden  Rabatte des Holzschnitzers (,,noch nen paar special prices abstaubenÔÇŁ-Magnus) doch etwas ausatete, machten wir uns freudig singend auf den Weg zur Geburtskirche. Dort angekommen ├╝berraschten uns die Menschenmengen nicht mehr, nachdem wir die gro├če V├Âlkerwanderung zum Jordan am Samstag hautnahe miterlebt  hatten und gaben uns daher freiwillig mit der Alternativl├Âsung, der nebengelegenen Grotte, zufrieden, die (ÔÇ×nach christlicher TraditionÔÇť) auch zur Geburtsgrotte geh├Ârt, wo wir gemeinsam ein Weihnachtslied tr├Ąllerten.

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Unsere n├Ąchste Station  war unsere Partnerschule, das Coll├Ęge Des Fr├Ęres, wo wir nach der Ankunft  zun├Ąchst eine F├╝hrung durch die Schule erhielten, zu der auch ein Kindergarten geh├Ârt in dem Kinder schon im Alter von 4 Jahren Englisch und Franz├Âsisch lernen. Danach erhielten wir eine Pr├Ąsentation ├╝ber Recycling in Pal├Ąstina in Kooperation mit dem Erdkundekurs der 11./12. Klasse der ESS. Positiv war das Bestreben der Sch├╝ler mehr auf Recycling zu achten zur Verbesserung der Umwelt, wof├╝r sie selbst eine Umwelt-AG in der Schule gr├╝nden wollen. Dennoch m├╝ssen wir sagen, dass wir bei der darauffolgenden Busfahrt zum Kulturzentrum in Bethlehem negativ ├╝berrascht und in gewissem Ma├č auch erschrocken waren, wie viel M├╝ll ├╝berall am Stra├čenrand verteilt liegt. Die Umsetzung des Recyclings funktioniert demnach definitiv noch nicht.
Bei der F├╝hrung durch das Kulturzentrum wurde uns bewusst, wie stolz die Pal├Ąstinenser darauf sind. Also ganz gro├čes WOOOW.
Dann kamen wir zum eigentlichen Hauptteil des Tages: Wir wurden jeweils einem Sch├╝ler zugewiesen, der uns mitnahm in seine Familie.

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Hier einige Gedanken dazu:

ÔÇ×F├╝r mich war es eine einmalige Erfahrung in den Alltag der Palestin├Ąnser hineinzuschauen. Ich wurde sehr liebevoll und  nett von MohammedÔÇÖs Familie aufgenommen und es gab sehr leckeres Essen und darauf einen Erdbeershake mit Blick ├╝ber die Stadt Bethlehem. F├╝r mich einer der sch├Ânsten Erlebnisse und unserer Reise!ÔÇť
-Magnus Eisert

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,,Als es endlich in die Familien ging, war leicht befremdlich, dass sie sich alle nicht anschnallten. Nach 10 Minuten Fahrt waren wir dann angekommen, wo es nach  Gespr├Ąchen ├╝ber Familie und Deutschland typisch arabisches Essen (cabbage) gab, was erstaunlich lecker schmeckte und viel zu viel war. Dabei erz├Ąhlte die Mutter, dass die Familie vor kurzer Zeit umgezogen war.
Danach gab es noch ein typisches Getr├Ąnk (sahlab), was Milch als Hauptbestandteil hat.
Insgesamt war es ein gelungener Nachmittag mit freundlichen Menschen.ÔÇŁ
-Chiara Philipp

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ÔÇ×Wir sind nachdem wir Darren zugeteilt wurden zu ihr nach Hause gelaufen. Dort haben wir ihre Eltern und ihre 2 Br├╝der kennengelernt, von denen wir sehr herzlich und nett empfangen wurden. Wir haben die ganze Zeit im Wohnzimmer und danach beim Essen mit ihnen geredet. Besonders interessant fanden wir dabei, wie sie uns von ihrer pers├Ânlichen Lage in Bethlehem und generell in den Besatzungszonen A bis C erz├Ąhlt haben. Dadurch konnten wir uns ein viel besseres Bild vom allt├Ąglichen Leben der Pal├Ąstineser machen und haben beide Seiten und deren Meinungen kennengelernt.
Die Familie hatte extra Essen f├╝r uns gemacht, das uns sehr gut geschmeckt hat und mal was ganz anderes im Gegensatz zum deutschen Essen war. Die 2 Stunden sind unserer Meinung nach viel zu schnell vergangen und wir w├Ąren gerne noch l├Ąnger geblieben! Vielleicht sehen wir Darren aber schon im Mai wieder, da sie dann eventuell mit der Schule nach Darmstadt kommt.ÔÇŁ
-Hannah Weickert & Laura Bender

Zusammenfassend kann man sagen, dass es ein Tag voller neuer interessanter und sch├Âner Begegnungen war. Wir freuen uns, Marion morgen wieder begr├╝├čen zu d├╝rfen, auch wenn unser Schlaf im Bus dann k├╝rzer treten muss, wobei einige sehr gut bei ihrer meditativen Stimme einschlafen k├Ânnen.

Bis morgen!

P.S. Herr Kleins Koffer ist immer noch nicht da
P.P.S. Vielleicht kommt er morgen Abend, aber keine Garantie

21.1.2020

4:45, das hei├čt f├╝r uns: Aufstehen. Denn schon um 5:15 wollen wir loslaufen um die Grabeskirche zu besichtigen. Warum so fr├╝h? Die einzige M├Âglichkeit die Grabeskirche auch wirklich besichtigen zu k├Ânnen und nicht nur inmitten einer gro├čen Menschenmenge zu durchlaufen, besteht darin sehr fr├╝h dort zu sein. Aber auch so fr├╝h waren schon einige Menschen dort, um sich das wichtigste Heiligtum der Christen anzusehen.

Schon beim Betreten der Kirche war zu bemerken, dass es sich um eine besondere Kirche handelt. Hier treffen sechs verschiedene Konfessionen aufeinander:katholische, griechisch-orthodoxe, armenisch-apostolische, ├Ąthiopisch-orthodoxe, syrisch-orthodoxe und koptische Christen. Von ihnen sind rund um das Hauptheiligtum, das Grab Jesu, unz├Ąhlige Kapellen f├╝r verschiedene Personen und Bibelstellen gebaut worden, die es anzuschauen gab.

Zu aller erst konnte man im Atrium den Stein sehen, auf dem damals angeblich Jesus von den Frauen f├╝r das Begr├Ąbnis vorbereitet wurde. Er war in den Bodeneingelassen, sodass man sich nach Brauch der orthodoxen Christen davor knien und ihn ber├╝hren konnte. Als n├Ąchstes gingen wir durch die Helenakapelle, in der in Gem├Ąlden der Weg des Christentums zur r├Âmischen Staatsreligion und die Auffindung des Kreuzes Jesu beschrieben war. Helenavon Konstantinopel soll damals drei Kreuze in einer Zisterne gefunden haben, darunter das Kreuz Jesu.Auch der Platz des Todes Jesu, ÔÇ×GolgothaÔÇť, war zu besichtigen. An einigen Stellen konnte man durch Glasscheiben den Felsen sehen, an einer Stelle sogar durch eine kleine ├ľffnung im Boden ber├╝hren. In der Adamskapelle wird einer Legende gedacht, die besagt, dass das Blut Jesu durch eine Felsspalte ├╝ber den Sch├Ądel Adams lief und ihn symbolisch von der S├╝nde befreite. Auch zum Erkunden aufbereitet war das Grab des Josef von Arimath├Ąa, dem Mann, der das Grab f├╝r Jesus bereitstellte. So gab es noch weitere Kapellen, zum Beispiel in Gedenken an das Gef├Ąngnis Jesu, die Beschimpfungen gegen Jesus, und viele mehr. Daskatholische Kirchenschiff in der Mitte des ganzen blieb leider geschlossen und auch das Grab Jesu konnte nicht besichtigt werden.

Durch die vielen verwinkelten Seitenkapellen war es zwar schwer sich zu orientieren, dennoch haben wir vieles gesehen und konnten beobachten, wie die Leute auf unterschiedliche Weise die Heiligt├╝mer verehren.Leider konnten wir aber keine Bilder machen, da bei der Dunkelheit leider nichts zu erkennen war.

Nach einem kurzen Zwischenstopp im Hospiz um zu fr├╝hst├╝cken ging es mit dem Bus nach Masada.Aufgrund des weiter andauernden Regens musste die Wanderung durch das Wadi Qelt ausfallen, da durch den Regen pl├Âtzlich gro├če Wassermassen das Tal hinunterflie├čen k├Ânnten.

Auf der Busfahrt dorthin sahen wir zum ersten Mal das Tote Meer. Auf das Baden dort hatten wir uns schon die ganze Woche lang gefreut.

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Erst fuhren wir aber noch mit der Seilbahn hoch auf den Berg, auf dem K├Ânig Herodes einen Zufluchtsort f├╝r sich hatte erbauen lassen.

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Diese Festung war sp├Ąter von den j├╝dischen Rebellen zum Schutz gegen die R├Âmer benutzt worden, die R├Âmer hatten allerdings eine Rampe bauen lassen und die Mauer mit einem Rammbock zerst├Ârt.

Dazu bekamen wir auch einen Film gezeigt. Oben angekommen fielen als erstes die Raben auf, die unsere Ankunft beobachteten.

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Die Geb├Ąude waren teilweise als Ruine und teilweise alsRekonstruktion zu sehen, auch Wandmalereien waren rekonstruiert.

*Bild Wandmalerei*

Neben einem ph├Ąnomenalen Blick ├╝ber das Tote Meer und die Berge und T├Ąler der W├╝ste konnte man die Geschichte der j├╝dischen Rebellen wirklich nachvollziehen.

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Der wieder einsetzende Regen unterbrach uns allerdings bei unseren Erkundungen, da wir nun mit der Seilbahn wieder nach unten fahren mussten.

Zum Essen fuhren wir zu einem Selbstbedienungsrestaurant in der N├Ąhe des Totes Meeres.

Nach dem Essen ging es f├╝r dann weiter zum Toten Meer. Im Bus hat uns Marion, unsere Reiseleiterin, einiges ├╝ber das Tote Meer erkl├Ąrt. Vor allem hat sie uns darauf hingewiesen, dass wir das Salzwasser nicht in den Mund oder in die Augen bekommen sollten. Nachdem ich nun selber Erfahrungen damit gemacht habe, kann ich sagen, dass die Hinweise durchaus berechtigt waren, das Salzwasser brennt logischerweise total in den Augen. Trotzdem hat das Baden allen total viel Spa├č gemacht und die Zeit, die wir zum Baden im Toten Meer hatten, war fast ein wenig zu kurz.

Im Anschluss fuhren wir mit dem Bus zur├╝ck zu unserem Hospiz, wobei wir uns leider von Marion verabschieden mussten, die uns die ganze Woche begleitet hat. Nachdem wir wieder in Jerusalem angekommen sind, konnten wir bis zum Abendessen unsere Freizeit genie├čen, wobei wir diese entweder im ├ľsterreichischen Hospiz oder in der Altstadt Jerusalems verbringen konnten.

Nun war es leider auch schon Zeit, mit dem Packen unserer Koffer zu beginnen, um im Anschluss unseren letzten Abend in Israel mit einem gemeinsamen Abendessen, unserer Abendrunde und einem Gottesdienst in der Kapelle des Hospizes ausklingen zu lassen. Herr Klein hatte auch p├╝nktlich zur morgigen Abreise seinen Koffer wiederbekommen.

Schulschachwettk├Ąmpfe im Schuljahr 2019/2020

Im aktuellen Schuljahr tritt die Edith-Stein-Schule mit zwei Mannschaften im Hessischen Schulschachwettbewerb an. In der j├╝ngsten Altersklasse wurde die erste Runde bereits am vergangenen Freitag im Schuldorf Bergstra├če ausgespielt. Trotz hoher Motivation und viel Einsatz aller Spieler reichte es leider nicht f├╝r die Qualifikation zur n├Ąchsten Runde. Trotzdem war die Stimmung ausgezeichnet und die Mannschaft hat sich gefreut, ein Schachturnier mitspielen zu k├Ânnen. F├╝r vier der f├╝nf Spieler war es das erste Schachturnier.

Die Mannschaft in der h├Âheren Altersklasse trat diesen Mittwoch zum Wettkampf an. Beim Heimspiel in der Edith-Stein-Schule waren drei Schulen aus M├Ârfelden, Langen und Bensheim zu Gast. Nach zwei Runden lag die Dreieichschule Langen mit zwei Siegen vor unserer Mannschaft mit einem Sieg und einem Unentschieden. Damit war die Dreieichschule bereits vorzeitig f├╝r den n├Ąchsten Wettkampf qualifiziert, w├Ąhrend wir im direkten Vergleich in der letzten Runde zumindest 1,5 Brettpunkte f├╝r einen sicheren Qualifikationsplatz brauchten. Die letzte Runde ging mit ┬ŻÔÇ»:ÔÇ»3┬Ż gegen uns aus, aber weil auch M├Ârfelden gegen Bensheim nicht ├╝ber ein 3ÔÇ»:ÔÇ»1 hinauskam, standen wir am Ende mit gleicher Mannschaftspunktzahl, gleicher Brettpunktzahl und einem Unentschieden im direkten Vergleich da. Dank der besseren Viertwertung reichte es aber dennoch f├╝r einen Qualifikationsplatz f├╝r die zweite Runde.

Das beste Einzelergebnis erzielte Alan Ginsburg mit 2┬ŻÔÇ»:ÔÇ»┬Ż Punkten an Brett 1.

 

20.1.2020/Jonas Tibke