Schulleben

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Am Donnerstag, dem 16.10.2014, kam die französische Schriftstellerin Frédérique Niobey an unsere Schule. Sie nahm sich zwei Schulstunden Zeit für eine Begegnung mit beiden Französisch-LKs der Jahrgangstufen 11 und 12. Beide Kurse hatten sich im Unterricht auf das Treffen vorbereitet, indem sie Bücher der Autorin gelesen und entsprechende Präsentationen vorbereitet hatten. Die zwölfte Klasse las das Buch "No photo, no safari" und die elfte Klasse das Buch "Sur le toit", welches gerade für den Schülerpreis "Prix des lycéens allemands 2015" nominiert ist.


DSC 2095NiobeyClasseKFrau Niobey hörte den Vorträgen der gespannt zu und zeigte sich sehr erfreut über die aus Ihrer Sicht sehr gelungenen Referate. In der verbleibenden Zeit beantwortete sie die vielen von den Schülern und Schülerinnen gestellten Fragen.


Sie selbst beschrieb das Treffen im Nachhinein in einer mail mit den Worten eines Gedichts von Valérie Rouzeau, die zeigen, dass ihre Begegnung Spuren hinterlassen hat:
"Je pense aux personnes merveilleuses de ma vie je pense Ă  vous, mes amis, vous mes inconnus innombrables[...]"
Festzuhalten bleibt, dass es eine sehr interessante Begegnung mit einer sehr aufgeschlossenen und freundlichen Schriftstellerin war.

 

                                                                                                                                             Anna Rapp, LK-Französisch 11

 

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Alle Jahre wieder- Der Herbst ist wieder da, und es schweben nicht nur bunte Blätter durch die Lüfte. An der ESS schwirren nun auch die alljährlich wiederkehrenden bunten Delfine der stolzen DELF-Absolventen!

 

Kurz vor den Sommerferien kamen die langersehnten Erfolgsbescheinigungen mit der guten Nachricht, dass die 20 DELF-Prüflinge alle die Prüfung bestanden haben. Somit verflogen die Aufregung und die Zweifel, die eine Prüfung in der Regel stets begleiten, um einer sichtlichen Erleichterung und nicht minder großen Freude Platz zu machen. Eingetroffen sind jetzt auch die offiziellen Diplome, ausgestellt im Namen der République Française von dem Ministère de l’Education Nationale in Paris.

 

IMG 0290Herr Dr. Göbel überreichte heute Morgen, 28.11.1014 im Beisein von Frau Kroeber-Hammann als Fachsprecherin für Französisch den Kandidatinnen und Kandidaten aus den A2- und B1-Gruppen die wertvollen Dokumente, geschmückt von den passenden DELF-Abzeichen in Silber, Gold oder den drei Farben bleu-blanc-rouge, vom Klett-Verlag gesponsert.

 

Die Absolventen aus der Jahrgangsstufe 12 (Niveau B1 und B2) mĂĽssen sich noch gedulden. Ihnen wird erst im Rahmen der Abiturverleihung das offizielle Dokument aus Paris ĂĽberreicht werden.

 

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Wir gratulieren den „Delflern“ 2014! Toutes nos félicitations aux heureux lauréats 2014!

 

 

 

A2   B1  
Baligacs Julia Cintio Alessia
Braun Elena Felten Alexandra
Darmstadt Sofie Sauer Jonas
Dernbach Emil Vögler Sophia
Gromes Philipp Dietl Merle
Heil Angelina Llanes Rebecca
Leisurs Paula B2  
manambelona Véronique Hörl Hannah
Pinilla Laura Manambelona Olivia
Thiel Louis Marc Gabriel
    Wenzel Susanna

 

Den 2015-Kandidaten - erstmalig dabei auch A1-Kandidaten aus der Jahrgangsstufe 8 - wünschen wir weiterhin Ausdauer bei der Vorbereitung und am Ende genauso viel Erfolg bei der Prüfung! Und wer noch reinschnuppern möchte, kann sich bei Frau Rodrigues melden.

 

FĂĽr die DELF-AG

 

Isabelle Rodrigues

Dass an der neuen Schule Vieles anders ist, als an der Grundschule, stellen die neuen SchĂĽlerinnen und SchĂĽler schnell fest. Laetitia aus der 5e  (Klassenlehrerin Frau Euler) erklärt:

 Es gibt einen A-Bau fĂĽr die 5. und 6. Klasse und einen B- und C-Bau fĂĽr die restlichen Klassenstufen. Wir haben viele verschiedene Lehrer und Lehrerinnen und sind in vielen verschiedenen Räumen. Ich finde alle Lehrer nett und das ist auch gut so. Denn was ist eine schöne Schule ohne nette Lehrer!

Ziemlich viel ist anders als an der Grundschule, z.B. gibt es zwischen jeder Stunde eine Fünf-Minuten-Pause zum Raumwechseln, wir haben viel mehr Lehrer, sind in viel mehr Räumen und es gibt ein Lernzentrum (so etwas Ähnliches wie eine Bücherei) und Aufenthaltsräume.

Wir haben genau wie in der Grundschule die Fächer: Englisch, Religion, Deutsch, Mathematik, Sport, Musik und Schwimmen. Dazu kommen: Deutsch-Sprachlurs, Erdkunde, Biologie, Klassenlehrerstunde und Erzählgottesdienst.

Trotz aller Neuerungen  und dem wesentlich komplizierteren Schulweg ist Laetitias Fazit positiv:

Ich finde die Schule total toll.

 

Josefine aus der 5e erklärt das Mittagessen:

 Das Essen funktioniert hier so: Ich habe einen Chip. Ich nehme mir ein Tablett und  Besteck, dann halte ich den Chip an den kleinen Apparat und bekomme mein Essen von den Köchen.

 Sie hat auch schon Lieblingsfächer:

 Wir haben 6 Stunden Schule und unsere Klassenlehrerin heiĂźt Frau Euler. Meine Lieblingsfächer sind Berdkunde/Biologie, Mathe, Kund und Sport.

Hier sind 28 Kinder in der Klasse und wir haben am Tag 6 Stunden Schule. Der Unterricht beginnt um 7.50 Uhr.

 

Die Nachwuchs-Reporterinnen haben allerdings  nicht verraten ob ihnen das  nicht vielleicht doch zu frĂĽh ist ...

 

Hanna aus der 5 c kommentiert die verschiedenen Gebäudeteile:

Manchmal hatten wir Unterricht im Neubau und ich fand den Weg nicht mehr raus, denn ich war verwirrt, da der Neubau ziemlich groĂź ist. 

Offensichtlich hat sie sich dann doch schnell zurecht gefunden - und ihr Fazit der ersten Zeit:

Die ersten sechs Wochen waren toll, aber auch manchmal verwirrend. Die Edith-Stein-Schule ist ganz toll und ich finde, man könnte wirklich stolz drauf sein, in so eine Schule zu kommen. 

 

 

 

 

 

Der 9.9.2014 war der erste Schultag fĂĽr unsere "Kleinen". Hannah und Paula aus der 5c erinnern sich:

Als ich am Morgen aufgewacht bin, fühlte ich ein Kribbeln im Bauch. In die Edith-Stein-Schule würde ich heute eingschult werden! Ich zog mich an und dann gingen wir los. Aber nicht zur ESS (das ist die Abkürzung von der Edith-Stein-Schule), sondern zur Bessunger Kirche. Ihr müsst wissen, die ESS ist eine kirchliche Schule, deswegen feiern wir auch Erzählgottesdienst in der 5. Klasse. Aber jetzt wieder zur Einschulung:

Als wir bei der Bessunger Kirche ankamen, gingen wir hinein und suchten uns einen Platz. Jetzt ging der Gottesdienst auch schon los. Wir sangen viel und wurden gesegnet. Am Ende bekamen wir nich einen Wegweiser mit einem Spruch aus der Bibel. Dann gingen wir gemeinsam zur ESS in die Turnhalle.

Dort hielt Herr Dr. Göbel, der Schulleiter, eine Ansprache. Als nächstes führten ein paar Kinder etwas vor. Es gab. z.B. Rope Skipping, ein Orchester und eine Theater-AG. Als wir dies alles alles angeschaut hattten, wurden die Klassen eingeteilt. Ich kam in die 5c mit meinen besten Freundinnen.

In den nächsten Tagen stellte unser Klassenleher Herr Möller sich und die anderen Lehrer vor. Wir finden Herrn Möller immer noch sehr nett und lustig. Mit der Zeit wurde mir dann auch klar, dass ich hier richtig bin !!

 

Laetitia aus der 5e verschweigt aber auch nicht, dass der Schulanfang viel Papier bedeutet:

Unsere Klassenlehrerin Frau Euler ging mit uns in unser Klassenzimmer. Dort machten wir ein kurzes Vorstellungsspiel. Dann bekamen wir gefĂĽhlte 1000 Elternbriefe und unseren Stundenplan.

Aber daran gewöhnen sich die Schülerinnen und Schüler schnell !