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DELF-AG 2013 Diplom-Verleihung

Kurz vor den Sommerferien kamen endlich die Erfolgsbescheinigungen: Die 29 DELF-Prüflinge erhielten die gute Nachricht, dass alle die Prüfung bestanden haben. Somit verflogen die Aufregung und die Zweifel, die eine Prüfung in der Regel stets begleiten, um einer sichtlichen Erleichterung und nicht minder großen Freude Platz zu machen. Nun sind die lang erwarteten offiziellen Diplome, ausgestDelf2013ellt im Namen der République Française von dem Ministère de l’Education Nationale in Paris, auch eingetroffen. So konnte Herr Dr. Göbel, im Beisein von Frau Kroeber-Hammann als Fachsprecherin für Französisch, am 28.10.2013 den Kandidatinnen und Kandidaten aus den A2-, B1- und B2-Gruppen die wertvollen Dokumente überreichen, geschmückt von den passenden DELF-Abzeichen in Silber, Gold oder den drei Farben bleu-blanc-rouge. Einige der Absolventen aus der B2-Gruppe hatten bereits im Juni im Rahmen der Abiturverleihung die Erfolgsbescheinigung erhalten. Um jedoch auch das offizielle Dokument aus Paris entgegennehmen zu können, waren am 28.10. die Mütter zweier ehemaligen Schülerinnen zugegen - eine bemerkenswerte Geste. Insgesamt strahlten alle Gesichter Freude und Stolz aus, wie es die Bilder erkennen lassen!

Wir gratulieren den „Delflern“ 2013! Toutes nos fĂ©licitations aux heureux laurĂ©ats 2013 !

Den 2014-Kandidaten wünschen wir weiterhin Ausdauer bei der Vorbereitung und am Ende genauso viel Erfolg bei der Prüfung! Und wer noch reinschnuppern möchte, kann sich bei Frau Rodrigues melden.

 

FĂĽr die DELF-AG

Isabelle Rodrigues

LogoDELF

 

 Logo © Ernst Klett Verlag

Am Dienstag, den 16.04.2013, trafen wir uns um 08:00 Uhr vor dem Eingang der Edith-Stein-Schule. Mit vollgepackten Koffern und sehr großer Vorfreude ging es mit dem Bus an den Flughafen Frankfurt am Main. Nach knapp zwei Stunden Flug kamen wir am Flughafen Birmingham an. ASB2013QEGSchoolDort mussten wir leider erst einmal mehr als zwei Stunden auf unseren Bus warten, der uns an die Queen Elizabeth Grammar School bringen sollte, aber da wir uns alle sehr gut verstanden, ging die Zeit schneller um als gedacht. Als wir dann endlich an der Schule ankamen, wurden wir liebevoll von unseren Austauschpartnern oder deren Eltern empfangen. Zuhause wurde uns das Haus gezeigt und die Familie vorgestellt. Das neue Zuhause war bei uns allen sehr verschieden. Manche haben auf Bauernhöfen, eine dreiviertel Stunde von der Schule entfernt, gewohnt und andere direkt in der Stadt.

ASB2013PlakatAm nächsten Tag haben wir uns morgens pünktlich zum Schulbeginn um viertel vor 9 vor der Schule getroffen. Dann ging es nach Warwick Castle, wo wir zwei interessante Führungen durch die Burg und einen Einblick in das Leben der Menschen vor vielen Jahren bekamen. Im Dragon Tower, der zu Warwick Castle gehört, wurden außerdem einige Teile der Serie „Merlin“ gedreht, weshalb dort viele Informationen darüber zu sammeln waren. Wir kamen am Ende des Tages wieder an der Schule an und verbrachten den restlichen Tag in unseren Familien.

Am nächsten Tag waren wir in Hardwick Hall, wo wir eine weitere FĂĽhrung durch das Schloss bekamen. Es war sehr windig und kalt, aber wir hatten gemeinsam trotzdem sehr viel SpaĂź. Dort haben wir ein kleines Quiz zum Gebäude und der frĂĽheren Zeit gemacht. Nachdem wir mit dem Bus zurĂĽck zur QEGS kamen, gingen einige noch in Ashboune shoppen, andere direkt nach Hause. Freitags machten wir vormittags ohne unsere Austauschpartner ein Townquiz durch die Stadt und gingen nachmittags zu unseren Engländern in den Unterricht. Wir verstanden fast alles und es war sehr lustig, aber ganz anders als in Deutschland. Am Wochenende trafen sich viele um etwas zu unternehmen, wie zu Beispiel in Alton Towers (einen riesigen Freizeitpark), segeln, Lasertag spielen oder in größeren Städten shoppen zu gehen. Montags war dann schon der letzte Tag, an dem man etwas unternehmen konnte, allerdings gingen wir erst einmal mit unseren Austauschpartnern in die Schule. Dann trafen sich viele noch um   den letzten Abend gemeinsam zu genieĂźen. Egal ob Bowlen, Schlittschuh laufen oder Essen gehen mit der Familie, alle haben den letzten Abend gebĂĽhrend verabschiedet. Dienstags morgens kamen wir alle pĂĽnktlich und etwas traurig zur Schule, machten noch ein letztes Bild, verabschiedeten uns mit dem guten Gedanken uns in wenigen Wochen wieder zusehen und stiegen in den Bus, der uns zum Flughafen brachte. Dort feierten wir den Geburtstag von Lars und sogar der Pilot und die gesamte Besatzung gratulierten unserem Geburtstagskind. ASB2013Grpb1Wir kamen ohne Komplikationen in Frankfurt an und haben uns alle auf unsere eigenen Familien gefreut. Der Austausch war eine tolle Erfahrung um einen Einblick in die englische Lebensweise zu erhalten und hat sehr viel SpaĂź gemacht. AuĂźerdem möchten wir uns ganz herzlich bei Frau Köhler-Drayss und Herrn Möller bedanken, die uns dieses Erlebnis ermöglichten und uns so toll unterstĂĽtzt haben.

Kathrin Hesel, ehemals 9a
Rebecca Senft, ehemals 9a
Isabel Haeberle, ehemals 9a

 

Ashbourne 2013 – Ein gelungener Englandaustausch!

ASB2013Grpb2Nachdem wir letztes Jahr – im April 2013 – eine schöne Woche in England verbringen durften, kamen im Juni die 14 Engländer von der Queen Elizabeth Grammar School (QEGS) in Ashbourne zu uns nach Deutschland. Auch hier hatten wir die ganze Woche viel Spaß zusammen, z.B bei den Ausflügen. Am ersten Schultag haben wir eine Bootsfahrt auf dem Neckar gemacht, welche trotz etwas Regens sehr lustig war. Im Anschluss haben wir dann noch die Stadt Heidelberg besichtigt. Am nächsten Tag (Dienstag) sowie am Donnerstag waren die Engländer mit uns in der Schule und konnten so den deutschen Unterricht kennen lernen. Unseren zweiten Ausflug hatten wir am Mittwoch, da haben wir die schöne Stadt Mainz besichtigt und hatten auch eine interessante Führung durch das Gutenberg Museum. An unserem letzten Abend haben wir uns dann alle noch einmal im Bölle getroffen und haben dort die gelungene Woche gefeiert.

Noah Schultz und Philipp Habisch
29.09.2013

 

Bericht auf der Homepage der Queen-Elizabeth-Grammar-Schoole auf Seite 3 der News.

„Stachel im Fleisch der Kirche“

Edith-Stein-Schule gedenkt ihrer Namensgeberin gemeinsam mit JĂĽdischer Gemeinde

Von Rebecca Keller

 

DARMSTADT. Ein bemerkenswerter Brief Edith Steins, den die zum Katholizismus konvertierte JĂĽdin im April 1933 an Papst Pius XI. geschrieben hatte, stand im Mittelpunkt des Edith-Stein-Tags von SchĂĽlern, Lehrern und Eltern vor den Herbstferien. Daniel Neumann von der JĂĽdischen Gemeinde hielt eine bewegende Rede.

Jedes Jahr kurz vor den Herbstferien begeht die Edith-Stein-Schule (ESS) ihren Edith-Stein-Tag. In zeitlicher Nähe zu deren Geburtstag am 12. Oktober (1891-1942) beschäftigen sich Schüler, Lehrer und Eltern mit Leben und Werk der Namensgeberin des Gymnasiums, die in Auschwitz umgebracht wurde. In diesem Jahr stand ein Brief im Mittelpunkt, den die zum Katholizismus konvertierte Jüdin vor 80 Jahren an Papst Pius XI. schrieb. Darin prangert Edith Stein, damals Dozentin am Deutschen Institut für wissenschaftliche Pädagogik in Münster, schon früh den „Vernichtungskampf gegen das jüdische Blut“ an und fordert ihre Kirche auf, die Stimme gegen das Unrecht, auch an Katholiken, zu erheben. Ihr verzweifelter Ruf sollte unbeantwortet bleiben.


Edith Steins Brief, den sie im April 1933 geschrieben hatte, wurde erst 2003 aus dem Vatikanischen Geheimarchiv veröffentlicht. Zehn Jahre später nahm die Edith-Stein-Schule diesen nun zum Anlass, den Kontakt zur Jüdischen Gemeinde in Darmstadt wieder aufzunehmen. Deren Geschäftsführer Daniel Neumann hielt vor rund 150 Gästen in der Edith-Stein-Schule eine bewegende Rede zur Bedeutung dieses couragierten Briefs, „ein Stachel im Fleisch der Kirche“. Auch wenn ihr Schreiben „keine angemessene Reaktion“ nach sich zog, sei ihr Einsatz nicht umsonst gewesen, so Neumann. Am Beispiel von Noah und Abraham legte Neumann den Wert einer „rechtschaffenen Gesinnung“ einerseits und der „aktiven Beeinflussung der Geschehnisse“ andererseits dar. Letztlich sei Abraham der erfolgreichere gewesen, weil er „Gott herausforderte und für die Menschen stritt“. Dagegen blieb die Rechtschaffenheit Noahs am Ende wirkungslos. So werde der Wert des Briefes Edith Steins auch erst in der Retrospektive vollständig entfaltet, so Neumann. Das Vermächtnis liege in dem Wert für das jüdisch-christliche Verhältnis, das sich „als zarte Pflanze aus den Ruinen erhob und unter behutsamer Pflege überlebte“. Dass dies gedeihen konnte, sei dem Blick auf Verbindendes bei allen Unterschieden zu verdanken: „Wir haben einen gemeinsamen Ursprung und einen gemeinsamen Gott.“ Dafür, dass der Edith-Stein-Tag gemeinsam mit der Jüdischen Gemeinde stattfand, setzte sich auch die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit ein, deren Mitglied die Edith-Stein-Schule jetzt ist.


Schon vor dem Edith-Stein-Tag, den alle Schüler am letzten Schultag vor den Herbstferien mit Gottesdiensten feierten, haben sich Religions- und Geschichtskurse mit dem Brief Edith Steins befasst. Ihre Gedanken dazu trugen sie am Vorabend vor Lehrern und Eltern vor: „Der Brief kann uns heute Mahnung zu Zivilcourage sein.“


Besuche der Jüdischen Gemeinde und des Jüdischen Friedhofs gehören zum Konzept der Edith-Stein-Schule, die sich in besonderer Weise für Versöhnung und Verständigung einsetzt. Im vorigen Jahr reiste erstmals eine Schülergruppe nach Israel. Mit der Leo-Baeck-Schule in Haifa will die ESS eine Schulpartnerschaft aufbauen. Am 5. November wird eine mobile Ausstellung des Jüdischen Museums Berlin in der Schule zu Gast sein.

Edith-Stein-Tag 2013 klein
von links nach rechts:

Pfr. Dr. Lothar Triebel (Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit), Pfr. Dr. Thomas Kluck (Schulseelsorge), Daniel Neumann (Jüdische Gemeinde Darmstadt), Dr. Manfred Göbel (Schulleiter), Pfr. Johannes Kleene (Schulseelsorge), Godehard Lehwark (Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit)

 

 

 

 

Der Artikel wurde mit freundlicher Genehmigung der Kirchenzeitung für das Bistum Mainz "Glaube und Leben" veröffentlicht.

LITERATURPREIS DER ESS

Zwischen Oster-und Sommerferien 2013 fand der dritte schulinterne Literatur-Wettbewerb der ESS statt; 36 Schülerinnen und Schüler reichten Arbeiten ein zu drei vorgegebenen Themen ( für Unter-, Mittel-und Oberstufe); dankenswerter Weise hatte sich der bekannte Darmstädter Autor und ehemalige Schulleiter der Bert-Brecht-Schule, Herr Dr. Fritz Deppert, bereit erklärt, als Juror mitzuwirken.
 
Am 1. Oktober konnten nun in einer kleinen Feierstunde im Lernzentrum die Preise verliehen werden. Nachdem die Jury (Herr Dr. Deppert und Frau Gieseler) in GruĂźworten ihr LesevergnĂĽgen bei der Entscheidungsfindung beschrieben, die  Namen der Preisträgerinnen verkĂĽndet, die  ausgewählten Arbeiten mit Laudationes gewĂĽrdigt und die Jung-Autorinnen zum Vorlesen der Anfänge ihrer Geschichten bewogen hatte, beglĂĽckwĂĽnschte  auch Herr Dr.Göbel  alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen und ĂĽberreichte Urkunden und Gutscheine fĂĽr die 6 Gewinnerinnen: je 2 Kinofreikarten fĂĽr jede  Haupt-Preisträgerin und je einen BĂĽchergutschein fĂĽr jede Sonderpreis-Gewinnerin, dazu anerkennende Gaben in Form von Marzipan-GlĂĽcksschweinchen fĂĽr alle Teilnehmenden, mit dem Hinweis, dass die schwierige Entscheidung, aus so vielen guten Arbeiten so wenige  preiszukrönende  herauszufiltern, nichts ĂĽber die Qualität der Ăśbrigen aussage, sondern Ansporn sein solle, weiterzuschreiben, mitzumachen, sich kreativ zu äuĂźern. 
 
FĂĽr die Preisträgerinnen schloss sich auf Einladung des Schulleiters noch ein  Mittagessen mit ihm und den Juroren im Wilhelminenhof an, bei dem einige literarische Probleme und Vorlieben noch lebhaft diskutiert wurden und Herr Dr.Deppert  persönlich und engagiert auf  Fragen der Mädchen zum Schreiben und Veröffentlichen einging. Dass in jeder Stufe zusätzlich zu dem Hauptpreis ein Sonderpreis vergeben wurde, war der Schwierigkeit der Entscheidung und der Originalität vieler Beiträge geschuldet - gerade bei den Unterstufenarbeiten gab es immer wieder erfrischende LeseeindrĂĽcke, wie Herr Dr. Deppert durch Beispiele einiger origineller Titel erläuterte.
 
Ăśbereinstimmend hatte sich die Jury nach erfreulichem Austausch auLiteratur Wettbewerb 2013f folgende Autorinnen geeinigt:
Unterstufe (Thema: “Tierisches“): Sonderpreis Magdalena Schröer mit ihrer Erzählung „Der 27. Juli“, Hauptpreis Victoria  Krumpholz mit ihrer Fabel „Vom starken Bären, der frechen MĂĽcke und dem kleinen GlĂĽhwĂĽrmchen“.
 
Mittelstufe (Thema :“ Ein bedeutsamer Gegenstand“): Sonderpreis Alicia Pretz mit ihrer Kurzgeschichte „Ein Cent“, Hauptpreis: Lilli Kalenderian mit ihrer Rahmenerzählung „Gute Nacht, Lena“.
 
Oberstufe (Thema:“ Eine geschichtliche Geschichte“): Sonderpreis Mareike Freiling mit ihrer Kurzgeschichte „Rebell ohne Grund“, Hauptpreis Hannah Hörl mit ihrer Erzählung „Der singende Aufstand“.
 
Mit Herrn Dr. Depperts ermutigendem Verweis auf die befreiende Wirkung des Schreibens noch im Ohr freuen wir uns ĂĽber die rege Beteiligung und planen die FortfĂĽhrung der Ausschreibung  eines weiteren literarischen Wettbewerbs im nächsten Schuljahr.

B. Gieseler