Schulleben

News

Am Montag, dem 16. September haben 14 interessierte Freiwillige der Edith-Stein-Schule Darmstadt zusammen mit Herrn Helm, welcher die Initiative gab, und Herrn Ditschmann, welcher sich freundlicherweise bereit erkl├Ąrt hat die Gruppe mit zu beaufsichtigen, die Internationale Automobilausstellung besucht. Im Mittelpunkt dieses Besuches stand die Initiative des VdA, genannt GoING. Diese versucht, den Sch├╝lern den Beruf des Ingenieurs, insbesondere in der Autobranche nahezubringen. Hierzu hat der Leiter der ├ľffentlichkeitsarbeit des VdA, Herr Ebner (dessen Kinder unsere Schule besucht haben), ein Programm f├╝r uns Sch├╝ler zusammengestellt, in welchem uns ├╝ber den Tag verteilt verschiedenste Vortr├Ąge aus allen Ecken der Automobilbranche erwarteten. Das Program enthielt ebenfalls ein italienisches Mittagsb├╝ffet.Foto01

 

Nach jedem Vortrag, von denen fast jeder mit sehr viel Zeit und Interesse an den f├╝r die Sch├╝ler gestaltet war, hatten wir ein wenig Zeit uns die Verschiedenen Attraktionen der IAA nach eigenen Priorit├Ąten anzuschauen. Sch├Ân war auch, dass wir mehrfach h├Ârten, was f├╝r eine angenehme und interessierte Gruppe wir doch w├Ąren.

 

Foto02Nach den Vortr├Ągen und organisierten Standbesuchen hatten wir dann noch zwei volle Stunden, um die restlichen St├Ąnde auf dem riesigen Messegel├Ąnde zu besuchen. Um 17:15 sind wir dann alle beeindruckt und viele auch ├╝ber den Ingenieurberuf nachdenkend zur├╝ck nach Darmstadt gefahren.

 

Leonhard Beck

Mit Bedauern stellten wir heute Morgen fest, dass dies bereits unser letzter Tag an der Chaminade sein wird. Nach einem kurzen Fr├╝hsportprogramm (Mitsubishischieben), fuhren wir daher bereits fr├╝h zur Chaminade, um alles f├╝r die Videokonferenz vorzubereiten. Da uns heute die Internetg├Âtter wohlgesonnen waren, konnten wir auch schnell eine Verbindung herstellen.

 

Videokonferenz1 k

F├╝r ungef├Ąhr 15 Minuten war es uns dadurch m├Âglich bei guter Ton und weit weniger guter Bildqualit├Ąt mit Verz├Âgerungen von 10 bis mindestens 30 Sekunden eine Videokonferenz mit der ESS abzuhalten. Nach diesen 15 Minuten brach die Internetverbindung leider ein weiteres mal ab und wir nutzten die Zeit, um den malawischen Sch├╝lern eine Pr├Ąsentation mit Eindr├╝cken von Darmstadt und der ESS zu zeigen, gefolgt von einem kurzen Gespr├Ąch mit der Schulleitung der Chaminade. 

 

 

Videokonferenz2 kAm Nachmittag erkundeten wir auf eigene Faust die Umgebung von Karonga. Eine Station war dabei der Soldatenfriedhof f├╝r die Opfer des ersten und zweiten Weltkriegs, ein weiteres Merkmal der Kolonialzeit Malawis. Eine zweite Station war die Kathedrale St. Maries, die Bischofskirche des noch jungen Bistums Karonga. Die Kathedrale wurde durch ein Erdbeben stark besch├Ądigt und wurde nun als Kirche aufgegeben, eine neue Kathedrale befindet sich bereits im Bau. Abschlie├čend unternahmen wir einen weiteren Versuch die ber├╝hmte malawische Chilisauce zu erwerben, leider blieben wir auch dieses Mal erfolglos. Der Verdacht keimte auf, dass die Chilisauce vor allem dadurch ber├╝hmt ist, dass sie auch in Malawi kaum zu bekommen ist. Unseren letzten Abend in Karonga verbrachten wir gemeinsam mit den Marianist-Brothers und der Schulleitung der Chaminade im Resort Maji Zuwa direkt am Malawisee. Maji Zuma Resort k

 

 

 

 

 

 

Die ca. 80 km zum Resort konnten wir dank unseres Fahrers Br. Given, der vor dem Eintritt in den Orden mit Sicherheit einmal professioneller Rennfahrer gewesen sein muss, in erstaunlich kurzer Zeit zur├╝cklegen. In dem phantastischen Resort konnten wir die letzten Sonnenstunden bei einem Spaziergang am Sandstrand genie├čen.Maji Zuma k Den Abschluss unseres Abends und damit auch unseres Besuchs an der Chaminade bildete ein hervorragendes Abendessen mit karibischer Atmosph├Ąre. Zum Schluss wurden wir noch mit zahlreichen Geschenken, unter anderem die lang ersehnte malawische Chilisauce, und Mitbringseln f├╝r die ESS ausgestattet und verabschiedeten uns herzlich von unseren Gastgebern. In wiederum erstaunlich kurzer Zeit fuhren wir zur├╝ck zu unserer moskitonetzummantelten Unterkunft und bereiteten alles f├╝r die morgige Abreise vor.

Heute ging's fr├╝h raus, wirklich fr├╝h! Halb 6 klingelte der Wecker und packen war angesagt! Um 7 Uhr verabschiedeten wir uns von Christopher und es ging mit Syles auf den ersten Teil der R├╝ckreise. Wir lassen viele neue Freunde zur├╝ck. MoskionetzEs ging 200 km nach Mzusu und dann noch 350 km bis nach Nkotakota. Jetzt sahen wir auch endlich unsere ersten (lebenden) Wildtiere, einen Affenclan (Paviane) die uns auf der Bergstrecke nach Mzusu kurzfristig die Strasse versperrten. Die Fahrt war stressig, die Aussicht hervorragend. Teilweise am Ufer des Sees entlang, teilweise durch Berge und vorbei an gro├čen Gummibaum- und Zuckerrohrplantagen.

 

 

 

 

Wir fuhren vorbei an vielen kleinen Ortschaften mit dem immer gleichen Bildern von Strassenh├Ąndlern die Obst, Gem├╝se, Fisch alle m├Âglichen Utensilien des Alltags feil boten.Tassen Die Menschen scheinen immer unterwegs zu sein, zu Fu├č, auf dem Fahrrad (meistens zu zweit!) oder in Mengen auf der Ladefl├Ąche von Kleinlastern oder Pickups und ├╝berall Massen von Kindern. Das kulinarische Highlight war frisches warmes Brot mit gl├╝cklicherweise gut flie├čender Erdnussbutter.

 

 

 

Zwei Stunden vor Sonnenuntergang kamen wir schlie├člich in Nkotakota an und bezogen unsere Zimmer f├╝r die letzte ├ťbernachtung in Malawi.See Am n├Ąchsten Morgen ging's dann auch schon fr├╝h weiter nach Lilongwe. Wir waren ungef├Ąhr 3 Stunden unterwegs, konnten aber eine halbe Stunde sparen, da Syles eine Off-road-Abk├╝rzung kannte. Nach einer Zwischenlandung in Blantyre erreichten wir abends dann mit Ethiopian Airlines Addis Abeba, sicher geflogen von einem deutschen Piloten, der uns einen Einblick ins Cockpit gew├Ąhrte, ungl├╝cklicherweise nur bei stehenden Motoren. Hiermit beenden wir unseren Reisebericht. Morgen fliegen wir weiter nach Frankfurt und am Montag hat uns die Schule wieder. Wir kommen zur├╝ck mit einer F├╝lle von Eindr├╝cken, zahlreichen Fotos, Malawischer Chillisose und guten Ideen wie die Schulpartnerschaft weiter entwickelt werden kann. Yendani bwino, Malawi!

Auch dieser Tag begann wieder mit einem fabelhaft zubereiteten Fr├╝hst├╝ck, das uns mit einem L├Ącheln von Christoper serviert wurde.Gut gest├Ąrkt fuhren wir zur Chaminade, um dort die geplante Videokonferenz durchzuf├╝hren. Leider machte uns das Internet einen Strich durch die Rechnung und trotz aller Bem├╝hungen konnte keine konstante Internetverbindung hergestellt werden. Daher wurde das Programm spontan ge├Ąndert und wir nutzten die Zeit f├╝r ein weiteres Gespr├Ąch mit der Schulleitung der Chaminade. In dem Gespr├Ąch wurde ├╝ber die k├╝nftige Entwicklung und Intensivierung der Kontakte der beiden Schulen gesprochen, auch ├╝ber m├Âgliche finanzielle Unterst├╝tzung.

 

FruehsportAls wir zur├╝ck zu unserer Moskitohochburg fahren wollten, sprang unser Mitsubushi Pajero pl├Âtzlich nicht mehr an. Erst nach intensivem Anschieben regte sich der Motor wieder, sodass eine Weiterfahrt m├Âglich war.

 

 

 

 

 

Nach dieser Anstrengung g├Ânnten wir uns eine kurze Pause in unserer Villa, bevor es mit einer ÔÇ×ShoppingtourÔÇť weiterging.

 

Marktstand in KarongaMit Unterst├╝tzung unseres Housekeepers Christopher st├╝rzten wir uns also in die ÔÇ×Shopping MallsÔÇť Karongas mit ihren vielen Verkaufsst├Ąnden am Stra├čenrand, den kleinen L├Ąden und den ÔÇ×Universalgesch├ĄftenÔÇť, in denen praktisch alles zu bekommen ist. Bei unserem Streifzug durch unterschiedlichste L├Ąden konnten wir unsere Taschen mit einigen malawischen Spezialit├Ąten f├╝llen. Neben Erdnussmehl, Reis und Keksen k├Ânnen wir daher nun auch eine Flasche echten malawischen Gin unser eigen nennen. Die Suche nach der ber├╝hmt ber├╝chtigten malawischen Peri-Peri Chili Sauce blieb aber bis jetzt leider erfolglos.

 

Universalgeschaeft in Karonga

Die Eindr├╝cke des Marktbetriebs und Alltagslebens in Karonga werden uns aber mit Sicherheit in Erinnerung bleiben.

 

 

 

 

 

 

 

Gruppenbild mit GeneralvikarDen Ausklang des Tages bildete ein Abendessen zu dem wir von dem Generalvikar der Di├Âzese Karonga eingeladen waren. Wir trafen uns ein einem Restaurant mit Blick auf den Malawisee zu einem Candlelightdinner (wieder einmal Stromausfall), bei dem wir zum wiederholten Mal den wirklich schmackhaften Chambo-Fisch aus dem Malawisee genie├čen konnten.