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LITERATURPREIS DER ESS

Zwischen Oster-und Sommerferien 2013 fand der dritte schulinterne Literatur-Wettbewerb der ESS statt; 36 SchĂŒlerinnen und SchĂŒler reichten Arbeiten ein zu drei vorgegebenen Themen ( fĂŒr Unter-, Mittel-und Oberstufe); dankenswerter Weise hatte sich der bekannte DarmstĂ€dter Autor und ehemalige Schulleiter der Bert-Brecht-Schule, Herr Dr. Fritz Deppert, bereit erklĂ€rt, als Juror mitzuwirken.
 
Am 1. Oktober konnten nun in einer kleinen Feierstunde im Lernzentrum die Preise verliehen werden. Nachdem die Jury (Herr Dr. Deppert und Frau Gieseler) in Grußworten ihr LesevergnĂŒgen bei der Entscheidungsfindung beschrieben, die  Namen der PreistrĂ€gerinnen verkĂŒndet, die  ausgewĂ€hlten Arbeiten mit Laudationes gewĂŒrdigt und die Jung-Autorinnen zum Vorlesen der AnfĂ€nge ihrer Geschichten bewogen hatte, beglĂŒckwĂŒnschte  auch Herr Dr.Göbel  alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen und ĂŒberreichte Urkunden und Gutscheine fĂŒr die 6 Gewinnerinnen: je 2 Kinofreikarten fĂŒr jede  Haupt-PreistrĂ€gerin und je einen BĂŒchergutschein fĂŒr jede Sonderpreis-Gewinnerin, dazu anerkennende Gaben in Form von Marzipan-GlĂŒcksschweinchen fĂŒr alle Teilnehmenden, mit dem Hinweis, dass die schwierige Entscheidung, aus so vielen guten Arbeiten so wenige  preiszukrönende  herauszufiltern, nichts ĂŒber die QualitĂ€t der Übrigen aussage, sondern Ansporn sein solle, weiterzuschreiben, mitzumachen, sich kreativ zu Ă€ußern. 
 
FĂŒr die PreistrĂ€gerinnen schloss sich auf Einladung des Schulleiters noch ein  Mittagessen mit ihm und den Juroren im Wilhelminenhof an, bei dem einige literarische Probleme und Vorlieben noch lebhaft diskutiert wurden und Herr Dr.Deppert  persönlich und engagiert auf  Fragen der MĂ€dchen zum Schreiben und Veröffentlichen einging. Dass in jeder Stufe zusĂ€tzlich zu dem Hauptpreis ein Sonderpreis vergeben wurde, war der Schwierigkeit der Entscheidung und der OriginalitĂ€t vieler BeitrĂ€ge geschuldet - gerade bei den Unterstufenarbeiten gab es immer wieder erfrischende LeseeindrĂŒcke, wie Herr Dr. Deppert durch Beispiele einiger origineller Titel erlĂ€uterte.
 
Übereinstimmend hatte sich die Jury nach erfreulichem Austausch auLiteratur Wettbewerb 2013f folgende Autorinnen geeinigt:
Unterstufe (Thema: “Tierisches“): Sonderpreis Magdalena Schröer mit ihrer ErzĂ€hlung „Der 27. Juli“, Hauptpreis Victoria  Krumpholz mit ihrer Fabel „Vom starken BĂ€ren, der frechen MĂŒcke und dem kleinen GlĂŒhwĂŒrmchen“.
 
Mittelstufe (Thema :“ Ein bedeutsamer Gegenstand“): Sonderpreis Alicia Pretz mit ihrer Kurzgeschichte „Ein Cent“, Hauptpreis: Lilli Kalenderian mit ihrer RahmenerzĂ€hlung „Gute Nacht, Lena“.
 
Oberstufe (Thema:“ Eine geschichtliche Geschichte“): Sonderpreis Mareike Freiling mit ihrer Kurzgeschichte „Rebell ohne Grund“, Hauptpreis Hannah Hörl mit ihrer ErzĂ€hlung „Der singende Aufstand“.
 
Mit Herrn Dr. Depperts ermutigendem Verweis auf die befreiende Wirkung des Schreibens noch im Ohr freuen wir uns ĂŒber die rege Beteiligung und planen die FortfĂŒhrung der Ausschreibung  eines weiteren literarischen Wettbewerbs im nĂ€chsten Schuljahr.

B. Gieseler

Am Montag, dem 16. September haben 14 interessierte Freiwillige der Edith-Stein-Schule Darmstadt zusammen mit Herrn Helm, welcher die Initiative gab, und Herrn Ditschmann, welcher sich freundlicherweise bereit erklĂ€rt hat die Gruppe mit zu beaufsichtigen, die Internationale Automobilausstellung besucht. Im Mittelpunkt dieses Besuches stand die Initiative des VdA, genannt GoING. Diese versucht, den SchĂŒlern den Beruf des Ingenieurs, insbesondere in der Autobranche nahezubringen. Hierzu hat der Leiter der Öffentlichkeitsarbeit des VdA, Herr Ebner (dessen Kinder unsere Schule besucht haben), ein Programm fĂŒr uns SchĂŒler zusammengestellt, in welchem uns ĂŒber den Tag verteilt verschiedenste VortrĂ€ge aus allen Ecken der Automobilbranche erwarteten. Das Program enthielt ebenfalls ein italienisches MittagsbĂŒffet.Foto01

 

Nach jedem Vortrag, von denen fast jeder mit sehr viel Zeit und Interesse an den fĂŒr die SchĂŒler gestaltet war, hatten wir ein wenig Zeit uns die Verschiedenen Attraktionen der IAA nach eigenen PrioritĂ€ten anzuschauen. Schön war auch, dass wir mehrfach hörten, was fĂŒr eine angenehme und interessierte Gruppe wir doch wĂ€ren.

 

Foto02Nach den VortrĂ€gen und organisierten Standbesuchen hatten wir dann noch zwei volle Stunden, um die restlichen StĂ€nde auf dem riesigen MessegelĂ€nde zu besuchen. Um 17:15 sind wir dann alle beeindruckt und viele auch ĂŒber den Ingenieurberuf nachdenkend zurĂŒck nach Darmstadt gefahren.

 

Leonhard Beck

Edith-Stein-Schule als UNESCO-Projektschule anerkannt

Am 2. Oktober wurde die Edith-Stein-Schule im Rahmen einer Feierstunde als UNESCO-Projektschule anerkannt und in das internationale Schulnetzwerk der UNESCO aufgenommen. Die Schule erhielt die in Paris ausgestellte Urkunde des Generaldirektors der UNESCO aus der Hand der Bundeskoordinatorin der UNESCO Projektschulen, Frau Brigitte Wilhelm (Berlin).

Der Chor der Jahrgangsstufen 7 und 8 umrahmte unter Leitung von Herrn Nickel die Feierstunde, bei der die Klassen- und Tutoriumssprecher bzw. –sprecherinnen stellvertretend fĂŒr die SchĂŒlerschaft der Edith-Stein-Schule anwesend waren.Unesco 1

Zur Feierstunde konnte der Schulleiter der Edith-Stein-Schule, Dr. Manfred Göbel auch Herrn Ministerialrat Dr. Jehn (Hessisches Kultusministerium), die Landeskoordinatorin der UNESCO Projektschulen Frau Dr. Nentwig, Herrn Jacob vom Dezernat Schulen und Hochschulen im Bistum Mainz, den Vorsitzenden des Schulelternbeirats, Herrn Dr. Pilatus sowie Mitglieder im Kuratorium der Stiftung Edith-Stein-Schule begrĂŒĂŸen. Die Stadt Darmstadt war durch den stellvertretenden Leiter des Amtes fĂŒr Interkulturelles und Internationales, Herrn Bernd SchĂ€fer vertreten.

Die Edith-Stein-Schule ist damit die erste Schule im Bereich Darmstadt-Dieburg, die die Anerkennung als UNESCO-Projektschule erhĂ€lt. Vor vier Jahren hat sich die Schule auf den Weg gemacht und wurde wie ĂŒblich zuerst als „mitarbeitende“ Schule bei der UNESCO registriert. Als mitarbeitende Schule hat man nachzuweisen, dass man im Sinne der Leitlinien der UNESCO-Projektschulen arbeitet und sich insbesondere fĂŒr Menschenrechtsbildung, Demokratieerziehung und globales Lernen einsetzt. Dieses Engagement wurde nun durch die Ernennung anerkannt.

Herr Martin Klein, UNESCO-Beauftragter der Edith-Stein-Schule, gab einen Überblick ĂŒber die bisherigen AktivitĂ€ten der Schule. Dabei spielt die Schulpartnerschaft der Edith-Stein-Schule mit der Chaminade Secondary School in Karonga (Malawi) eine zentrale Rolle und Frederik Bachmann prĂ€sentierte gemeinsam mit Angelina Heil (beide aus der Klasse 9d) EindrĂŒcke aus dieser Schule. Katharina Hallett (Klasse 7b) sowie Jona Cordes und Clara Frommke (beide Jahrgangsstufe 11) berichteten ĂŒber die Aktion „Friedenstaube der Edith-Stein-Schule“.

Herr Dr. Göbel konnte auch mehrere Personen begrĂŒĂŸen, die die UNESCO-Projekte der Edith-Stein-Schule unterstĂŒtzt haben, so Herrn Kleikemper von der Software AG Stiftung und Herrn Dr. Neuefeind vom Lions Club Darmstadt. Herr Prof. Dr. Schrenk, auf dessen Vermittlung die Schulpartnerschaft mit der Chaminade Secondary School maßgeblich zurĂŒckgeht, konnte wegen einer Auslandsreise leider nicht an der Feierstunde teilnehmen.

Heute ging's frĂŒh raus, wirklich frĂŒh! Halb 6 klingelte der Wecker und packen war angesagt! Um 7 Uhr verabschiedeten wir uns von Christopher und es ging mit Syles auf den ersten Teil der RĂŒckreise. Wir lassen viele neue Freunde zurĂŒck. MoskionetzEs ging 200 km nach Mzusu und dann noch 350 km bis nach Nkotakota. Jetzt sahen wir auch endlich unsere ersten (lebenden) Wildtiere, einen Affenclan (Paviane) die uns auf der Bergstrecke nach Mzusu kurzfristig die Strasse versperrten. Die Fahrt war stressig, die Aussicht hervorragend. Teilweise am Ufer des Sees entlang, teilweise durch Berge und vorbei an großen Gummibaum- und Zuckerrohrplantagen.

 

 

 

 

Wir fuhren vorbei an vielen kleinen Ortschaften mit dem immer gleichen Bildern von StrassenhĂ€ndlern die Obst, GemĂŒse, Fisch alle möglichen Utensilien des Alltags feil boten.Tassen Die Menschen scheinen immer unterwegs zu sein, zu Fuß, auf dem Fahrrad (meistens zu zweit!) oder in Mengen auf der LadeflĂ€che von Kleinlastern oder Pickups und ĂŒberall Massen von Kindern. Das kulinarische Highlight war frisches warmes Brot mit glĂŒcklicherweise gut fließender Erdnussbutter.

 

 

 

Zwei Stunden vor Sonnenuntergang kamen wir schließlich in Nkotakota an und bezogen unsere Zimmer fĂŒr die letzte Übernachtung in Malawi.See Am nĂ€chsten Morgen ging's dann auch schon frĂŒh weiter nach Lilongwe. Wir waren ungefĂ€hr 3 Stunden unterwegs, konnten aber eine halbe Stunde sparen, da Syles eine Off-road-AbkĂŒrzung kannte. Nach einer Zwischenlandung in Blantyre erreichten wir abends dann mit Ethiopian Airlines Addis Abeba, sicher geflogen von einem deutschen Piloten, der uns einen Einblick ins Cockpit gewĂ€hrte, unglĂŒcklicherweise nur bei stehenden Motoren. Hiermit beenden wir unseren Reisebericht. Morgen fliegen wir weiter nach Frankfurt und am Montag hat uns die Schule wieder. Wir kommen zurĂŒck mit einer FĂŒlle von EindrĂŒcken, zahlreichen Fotos, Malawischer Chillisose und guten Ideen wie die Schulpartnerschaft weiter entwickelt werden kann. Yendani bwino, Malawi!