Schulleben

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IMG 20180120 WA0248Der letzte Tag am See Genezareth begann f├╝r viele mit einem sch├Ânen Sonnenaufgang am Seeufer. Nach dem Fr├╝hst├╝ck machten wir uns auf den Weg nach Jerusalem.

W├Ąhrend der Fahrt durch das Jordantal erz├Ąhlte uns Giddi unter anderem Einiges ├╝ber die landwirtschaftlichen Anbaumethoden in Pal├Ąstina.

IMG 20180120 WA0249Wir durchfuhren die biblische Stadt Jericho, die schon ├╝ber 9000 Jahre alt sein soll, was auch durch arch├Ąologische Ausgrabungen best├Ątigt wurde. Ein weiterer Halt war eine der drei Taufstellen Jesu im Jordan. Zeitgleich zu uns waren viele koptische Christen aus Nordafrika dort, um sich zu taufen oder ihre Taufe zu erneuern. Dass die Taufstelle in einem Milit├Ąrgebiet liegt, ├Ąu├čerte sich unter anderem darin, dass au├čerhalb des f├╝r die ├ľffentlichkeit zug├Ąnglichen Gebietes ├╝berall Mienenfelder liegen.

Danach fuhren wir zu dem, von einigen von uns schon hei├č ersehnten Ausflug, ans Tote Meer. Dort a├čen wir zu Mittag und gingen dann alle baden, was f├╝r alle von uns eine sch├Âne neue Erfahrung war.

IMG 20180120 WA0250Bei der Weiterfahrt ver├Ąnderte sich das Landschaftsbild ma├čgeblich und wir machten Halt in einer Steinw├╝ste, wo wir vom gegen├╝berliegenden Gipfel das orthodoxe St. Georgskloster betrachteten. Von dort aus hatten wir auch schom einen ersten Blick auf unser Ziel Jerusalem. Dort angekommen, besichtigten wir die nie fertig gestellte Pater Noster-Kirche, an deren W├Ąnden eine beeindruckende Anzahl von ├ťbersetzungen des Vater unser verewigt ist. Von dort aus liefen wir zu einem Aussichtspunkt, von dem wir ganz Jerusalem sehen konnten. Dort erz├Ąhlte uns Giddi etwas ├╝ber die Geschichte des Tempelbergs und seiner Bedeutung f├╝r die verschiedenen dort vertretenden monoteistischen Weltreligionen.

IMG 20180120 WA0251Durch das Damaskustor erreichten wir schlie├člich unsere Unterkunft in der Altstadt, das ├ľsterreichische Hospiz. Hier lie├čen wir den Tag mit Abendessen und Tagesreflexion ausklingen.

Shabbat Shalom!

Lea, Lena, Ricarda, Tobias, Wolfgang

Nach einer langen Hinreise gestern, erlebten wir heute unseren ersten vollen Tag im Heiligen Land. 2018 01 18 PHOTO 00000172

Ein leckeres Fr├╝hst├╝ck und dann trafen wir uns mit Gidi, unserem klasse Tourguide. Zusammen feierten wir eine Messe direkt am See Genezareth. Hier soll Jesus seine frohe Botschaft ma├čgeblich verk├╝ndet haben. 

Anschlie├čend besuchten wir heilige St├Ądten wie die Primatskapelle oder die Brotvermehrungskirche. An diesem Ort speiste Jesus mehrere tausend Menschen mit lediglich zwei Fischen und f├╝nf Broten. 

2018 01 18 PHOTO 00000173Mit dem Bus ging es weiter nach Kafarnaum, dem Heimatort Jesu. Vor der Ruine des Hauses von Simon Petrus, wo auch Jesus zu besuch war, h├Ârten wir die Geschichte der Berufung der ersten J├╝nger, die ebenfalls am Ufer des Sees stattfand. 

Schlie├člich a├čen wir in einem nahegelegenen Restaurant zum Mittagessen den sogenannten ÔÇ×PetrusfischÔÇť, eine ├Ârtliche Spezialit├Ąt.

2018 01 18 PHOTO 00000174Danach fuhren wir mit einem Boot ├╝ber den See Genezareth, dabei regnete es leider teilweise.

Ein Besuch des Berges der Seligpreisung komplettierte den Tag und wir kamen gegen 17 Uhr wieder bei unserem Pilgerhaus in Tabgha an.

2018 01 18 PHOTO 00000175Nach dem Abendessen lie├čen wir den Tag mit einer Tagesreflektion ausklingen.

Viele Gr├╝├če aus Israel!

Heute sind wir um 8.30 Uhr aufgebrochen. Das hie├č im Vergleich zu gestern, dass wir eine halbe Stunde l├Ąnger schlafen konnten. Unser erstes Ziel war Safed, wo wir zwei Synagogen besichtigt und orthodoxe Juden beobachtet haben. Danach hatten wir noch etwas Zeit dort, um die K├╝nstler und Juweliere der Stadt zu besuchen.


IMG 20180119 100027kDie Fenster und T├╝ren in Safed waren blau gestrichen, was dem spanischen Aberglauben entspringt, das diese Farbe und die Fatima-H├Ąnde, die man auch in der Synagoge gefunden hat, vor dem b├Âsen Blick sch├╝tze.
Darauf folgend sind wir zu der Jordanquelle gefahren. Dort haben wir uns auch die alten Ruinen der Tempel angesehen, wo der griechische Gott Pan verehrt wurde. Pan ist eine Mischung aus Mensch und Ziege und anscheinend der Ursprung des Wortes Panik. Wir haben Fl├Ąschchen mit Jordanwasser abf├╝llen k├Ânnen.


IMG 20180119 121703kUrspr├╝nglich war noch eine Wanderung ab der Jordanquelle geplant in Richtung der Golanh├Âhen, aber die fiel gewissenma├čen ins Wasser. Daher sind wir sofort Mittagessen gefahren in einem Drusendorf. Drusen glauben, dass der Messiahs noch kommen wird und von einem Mann geboren wird, daher tragen die M├Ąnner Pumphosen a la Aladin, damit er nicht auf den Kopf f├Ąllt, wenn er geboren wird.


IMG 20180119 142817kDann haben wir uns auf den R├╝ckweg gemacht und uns noch die Golanh├Âhe und Syrien aus sicherer Entfernung angesehen. Man konnte einen UN-St├╝tzpunkt sehen, aber sonst auch nichts Besonderes, da es sehr nebelig war.

Nach einem ausgiebigen Fr├╝hst├╝ck machten wir uns um 8 Uhr auf den Weg nach Haifa. Auf dem Weg zu unserer Partnerschule, IMG 20180118 093455stoppten wir zun├Ąchst bei dem byzantinischen G├Ąrten, wo das eine oder andere Foto geschossen wurde. In unserer Partnerschule Leo Back angekommen, wurden wir von der internationalen Koordinatorin Penny und einer Gruppe israelischer Sch├╝ler in unserem Alter freundlich empfangen. Um uns besser kennen zu lernen, wurden zun├Ąchst lustige Spiele gespielt, welchen ein kultureller Austausch ├╝ber Nationalit├Ąt und Religi├Âsit├Ąt folgte. IMG 20180118 151514Diese Themen wurden anschlie├čend unter Leitung zweier Rabbiner vertieft. Nachdem wir in kleinen Gruppen die Schule besichtigten (eigener Swimmingpool, Meerblick sowie Ton- und Filmstudio...), wurde uns ein typisch israelisches Mittagessen bereit gestellt: Pitabrot, Falafel und Humus! 
 
Gest├Ąrkt folgten wir nun den Erz├Ąhlungen von Rosie, welche von ihren pers├Ânlichen und pr├Ągenden Holocaust Erfahrungen berichtete und Smuel, der uns f├╝r Fragen bereit stand.
Den Besuch in Haifa schlossen wir mit der Besichtigung der Stella Maris Kirche ab und machten uns auf den Weg nach Nazareth.IMG 20180118 WA0008 Dort besichtigten wir die Verk├╝ndigungskirche, die uns sehr beeindruckte. Bereits im Dunkeln machten wir uns auf den Heimweg, wo Gidi uns mit einer typisch arabischen S├╝├čigkeit ├╝berraschte.
 
Shalom!
 
Anna, Lisa, Sophie