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DELF 2017 - Diplom-Verleihung

 

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Am Freitag, den 26. Januar 2018 fand im Lernzentrum die DELF-Diplom-Verleihung fĂĽr die Gruppen A1, A2 und B1 des PrĂĽfungsjahres 2017 statt.

 

In diesem Jahr stand die Überreichung ganz im Zeichen der deutsch-französischen Freundschaft. Frau Kroeber-Hammann gratulierte in ihrer sehr herzlichen Ansprache den zahlreichen DELF-Absolventen 2017 und bezog sich auf die gemeinsame Erklärung von Kanzlerin Merkel und Präsidenten Macron anlässlich des 55. Jahrestages des Elysée-Vertrags. Wie in der zweisprachigen Video-Botschaft ermutigte Frau Kroeber-Hammann die Frankreich-affinen jungen Leute, sich über die Sprache hinaus weiterhin für die deutsch-französische Partnerschaft zu engagieren. Dieses Anliegen entspricht dezidiert dem gemeinsamen Appell Merkels und Macrons und der am 22. Januar von den Abgeordneten beider Parlamente – Bundestag und Assemblée Nationale - eingebrachten Resolution zur Würdigung der deutsch-französischen Freundschaft als „Geschenk aus der Geschichte“ und zur Weiterentwicklung der Zusammenarbeit beider Länder.

 

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Anschließend überreichten Frau Kroeber-Hammann und Frau Rodrigues die offiziellen Diplome aus Paris. Von deutscher Seite stammen die dazu passenden Abzeichen vom Klett-Verlag, die die „delfeurs et delfeuses" entgegennahmen: Delfin in Bronze für A1, in Silber für A2 und in Gold für B1.

 

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Den B2-Absolventinnen wird das Diplom anlässlich der Abitur-Verleihung überreicht werden.

Wir gratulieren herzlich zur bestandenen Prüfung und zum damit geleisteten Beitrag zum gemeinsamen deutsch-französischen Vorhaben!

Toutes nos sincères fĂ©licitations pour votre rĂ©ussite aux examens et pour votre contribution Ă  l’engagement franco-allemand !

Nous souhaitons tout autant de rĂ©ussite aux 50 candidats 2018 !

FĂĽr die DELF-AG

Isabelle Rodrigues

Heute möge der vorletzte Tag gewesen sein,
deshalb gestalten wir den Text in Form von einem Reim.
Wir starteten den Tag um 7:00 Uhr
und liefen zum Tempelberg ganz in Ruhe
image1rWir mussten alle lange Röcke tragen,
da sich sonst die Aufseher beklagen.
Wir sahen den Felsendom, die dritt heiligste Städte des Islam,
bevor wir dann verschlafen zurĂĽck zum FrĂĽhstĂĽck kamen.
Das FrĂĽhstĂĽck war mal wieder toll,
wir stopften uns die Bäuche voll.
Um 9:00 Uhr brachen wir dann auf
und liefen zum Zionsberg hinauf.
Dort sahen wir den schönen Saal,
den Saal des letzten Abendmahl.
Auch in der Dormitio Abtei
lernten wir noch allerlei.
Pater Elias war ein frommer Mann
und führte uns an sein Leben als Mönch heran.
Danach wurden wir zum Mittagsgebet eingeladen
und konnten Energie fĂĽr den Rest des Tages laden.
Dann hatten wir noch viel Zeit zu spendieren,
um in die Wirtschaft Israels zu investieren.
image2rAuf dem Basar trafen wir nette Leute,
die animierten die ganze Meute.
Dann stand der nächste Gottesdienst an,
diesmal war um 17:00 Uhr die Erlöserkirche dran.
Es gab dann Schnitzel zum Abendessen,
das war fast so gut wie bei uns in Hessen.
Nach unserer letzten gemeinsamen Abendrunde sangen wir im Gottesdienst aus vollem Munde.
Traurig, dass die Reise nun schon fast rum war,
versammelten sich die meisten noch einmal an der Bar.
Trotz Aufbruchstimmung, die in der Luft lag, Hatten wir ne Menge SpaĂź am vorletzten Tag.

Ein Bericht von Yulisa, Verena und Charlotte

Da es der letzte Tag unserer vielfältigen Reise ist, war der erste Programmpunkt Koffer packen und um 7:15 Uhr bereit stellen. Daraufhin gab es, wie jeden morgen, das leckere Frühstück im österreichischen Hospiz.

Da wir unseren Besuch in der jüdischen Gedenkstätte „Yad Vashem“ am Dienstag wegen des Besuchs des US-Vizepräsidenten (M. Pence) verlegen mussten, fuhren wir heute dorthin. Leider hatten wir nur von 9:00-12:00 Uhr Zeit, um das Außengelände und das Museum der Gedenkstätte anzuschauen, weshalb wir nur auserwählte Elemente zu sehen bekamen. Unser Guide (Gidi) und wir fanden dies sehr schade, weil er uns noch einiges über Denkmäler, an denen wir teilweise vorbei laufen mussten, hätte erzählen können. Danach konnte jeder für sich in dem großen Museum rumlaufen, jedoch war es schwierig alles in Detail aufzunehmen, da wir nur wenig Zeit hatten, um es zu erkunden. Trotzdem war es ein beeindruckendes Museum welches uns alle sprachlos und teils in Tränen gelassen hat. Abgeschlossen wurde der Besuch der Gedenkstätte mit einem Treffen mit dem Direktor der dort ansässigen “Hall of Names”. Dies ist eine Halle, in der 6 Millionen Namen der Opfer des Holocausts mit dem jeweiligen Lebenslauf und Schicksal gesammelt und aufarbeitet wurden. Die Dokumente sind von Angehörigen und Freunden ausgefüllt worden, um eine respektvolle und möglichst genaue Erinnerung der Opfer zu garantieren. Auch auf der Internetseite von “Yad Vashem” sind diese Dokumente veröffentlicht, sodass jeder Zugriff darauf hat und zum Beispiel rausfinden konnte was mit Juden in seiner Heimatstadt damals passiert ist. Der Direktor stellte sich für Fragen bereit und erklärte wie er und seine Mitarbeiter die Namen der Betroffen des Holocaust sammeln. Nach dieser interessanten Begegnung stiegen wir ein letztes Mal in den Bus und machten uns auf den Weg zum Flughafen nach Tel Aviv, verabschiedet wurden im Bus Herr Dr. Göbel und sein Sohn, welche noch Programm für die nächsten Tage geplant haben. Nach einer vierzigminütigen Fahrt erreichten wir den Flughafen und gaben unsere Koffer auf. Nun war es Zeit Gidi zu verabschieden und sich durch die Sicherheitskontrollen zu manövrieren. Das Flugzeug wurde bestiegen und der Rückflug angetreten.

Es geht also nun die Reise zu Ende und wir können im Namen der ganzen Gruppe sagen, dass wir für diese Reise unglaublich dankbar sind und noch einmal ausdrücklich unseren Dank an die Lehrkräfte ausdrücken wollen. Ohne deren zutun wäre die Reise nicht so erfolgreich und trotz Planänderungen reibungslos verlaufen.

Unser Blick richtet sich nun Richtung Deutschland und natürlich auch der sich nähernden Schule.

Heute haben wir unsere Partnerschule Collège des Frères in Bethlehem besucht.

Nach dem Frühstück sind wir um acht Uhr mit dem Bus in Richtung Bethlehem losgefahren und mussten natürlich die Grenze zum Palästinensergebiet passieren. Unser geliebte Tourguide „Gidi“, der ein stolzer Israeli ist, kam aus politischen Gründen nicht nach Bethlehem mit und deshalb treffen wir direkt nach dem Grenzübergang einen
anderen Guide namens Kamal.
Nach einer fahrtechnischen Glanzleistung unseres Busfahrers kamen wir gut in Bethlehem an.

DSC 8032kHier wurden wir sehr herzlich von unserer Partnerschule begrĂĽĂźt. Nach einer freundschaftlichen Ăśbergabe unseres Geschenkes, ein Legoroboter, wurden wir in 3 Gruppen eingeteilt, welche von SchĂĽlern der Partnerschule durch den Bildungskomplex gefĂĽhrt wurden. Sie zeigten uns die Schule aus Sicht eines SchĂĽlers. Eine sehr
interessante Erfahrung, vor allem im Kontrast zur Leonard Baeck Schule.

Darauffolgenden führte uns Kamal mit den Schülern zum Bus, mit welchem wir zu der Wall of West Bank gefahren sind. Hier haben wir eine Galerie und ein Museum besucht, das den Konflikt von der israelischen Seite aus zeigte. Im Anschluss wurden wir von unserem Busfahrer zu den Hirtenfeldern gefahren. Dort wurde allen Schülern einige Informationen über die Umstände in Palästina auf Englisch erzählt.

Daraufhin sind wir in eine Kapelle gegangen, in welcher wir unter Herr Müllers Anleitung Weihnachtslieder gesungen haben. Um den Tagesausflug nach Bethlehem noch besser in Erinnerung zu halten, hatten wir die Möglichkeit Souveniers im nahe gelegenen Souveniershop zu kaufen. Nachdem einige passende Mitbringsel gefunden haben, sind wir alle gemeinsam zurück in die Schule gefahren um Abend zu essen.

Wir wurden herzlich mit einem einheimischen Gericht bekocht. Die Gastgeber haben nicht nur fĂĽr uns auf Instrumenten gespielt, sondern haben auch fĂĽr uns getanzt. Um ca. 18 Uhr haben wir dann unsere Heimreise angetreten und beendeten den eindrucksvollen Tag mit einer Reflexion.

von Helen, Clara, Leander und Tim