Schulleben

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Da es der letzte Tag unserer vielfĂ€ltigen Reise ist, war der erste Programmpunkt Koffer packen und um 7:15 Uhr bereit stellen. Daraufhin gab es, wie jeden morgen, das leckere FrĂŒhstĂŒck im österreichischen Hospiz.

Da wir unseren Besuch in der jĂŒdischen GedenkstĂ€tte „Yad Vashem“ am Dienstag wegen des Besuchs des US-VizeprĂ€sidenten (M. Pence) verlegen mussten, fuhren wir heute dorthin. Leider hatten wir nur von 9:00-12:00 Uhr Zeit, um das AußengelĂ€nde und das Museum der GedenkstĂ€tte anzuschauen, weshalb wir nur auserwĂ€hlte Elemente zu sehen bekamen. Unser Guide (Gidi) und wir fanden dies sehr schade, weil er uns noch einiges ĂŒber DenkmĂ€ler, an denen wir teilweise vorbei laufen mussten, hĂ€tte erzĂ€hlen können. Danach konnte jeder fĂŒr sich in dem großen Museum rumlaufen, jedoch war es schwierig alles in Detail aufzunehmen, da wir nur wenig Zeit hatten, um es zu erkunden. Trotzdem war es ein beeindruckendes Museum welches uns alle sprachlos und teils in TrĂ€nen gelassen hat. Abgeschlossen wurde der Besuch der GedenkstĂ€tte mit einem Treffen mit dem Direktor der dort ansĂ€ssigen “Hall of Names”. Dies ist eine Halle, in der 6 Millionen Namen der Opfer des Holocausts mit dem jeweiligen Lebenslauf und Schicksal gesammelt und aufarbeitet wurden. Die Dokumente sind von Angehörigen und Freunden ausgefĂŒllt worden, um eine respektvolle und möglichst genaue Erinnerung der Opfer zu garantieren. Auch auf der Internetseite von “Yad Vashem” sind diese Dokumente veröffentlicht, sodass jeder Zugriff darauf hat und zum Beispiel rausfinden konnte was mit Juden in seiner Heimatstadt damals passiert ist. Der Direktor stellte sich fĂŒr Fragen bereit und erklĂ€rte wie er und seine Mitarbeiter die Namen der Betroffen des Holocaust sammeln. Nach dieser interessanten Begegnung stiegen wir ein letztes Mal in den Bus und machten uns auf den Weg zum Flughafen nach Tel Aviv, verabschiedet wurden im Bus Herr Dr. Göbel und sein Sohn, welche noch Programm fĂŒr die nĂ€chsten Tage geplant haben. Nach einer vierzigminĂŒtigen Fahrt erreichten wir den Flughafen und gaben unsere Koffer auf. Nun war es Zeit Gidi zu verabschieden und sich durch die Sicherheitskontrollen zu manövrieren. Das Flugzeug wurde bestiegen und der RĂŒckflug angetreten.

Es geht also nun die Reise zu Ende und wir können im Namen der ganzen Gruppe sagen, dass wir fĂŒr diese Reise unglaublich dankbar sind und noch einmal ausdrĂŒcklich unseren Dank an die LehrkrĂ€fte ausdrĂŒcken wollen. Ohne deren zutun wĂ€re die Reise nicht so erfolgreich und trotz PlanĂ€nderungen reibungslos verlaufen.

Unser Blick richtet sich nun Richtung Deutschland und natĂŒrlich auch der sich nĂ€hernden Schule.

Heute haben wir unsere Partnerschule CollĂšge des FrĂšres in Bethlehem besucht.

Nach dem FrĂŒhstĂŒck sind wir um acht Uhr mit dem Bus in Richtung Bethlehem losgefahren und mussten natĂŒrlich die Grenze zum PalĂ€stinensergebiet passieren. Unser geliebte Tourguide „Gidi“, der ein stolzer Israeli ist, kam aus politischen GrĂŒnden nicht nach Bethlehem mit und deshalb treffen wir direkt nach dem GrenzĂŒbergang einen
anderen Guide namens Kamal.
Nach einer fahrtechnischen Glanzleistung unseres Busfahrers kamen wir gut in Bethlehem an.

DSC 8032kHier wurden wir sehr herzlich von unserer Partnerschule begrĂŒĂŸt. Nach einer freundschaftlichen Übergabe unseres Geschenkes, ein Legoroboter, wurden wir in 3 Gruppen eingeteilt, welche von SchĂŒlern der Partnerschule durch den Bildungskomplex gefĂŒhrt wurden. Sie zeigten uns die Schule aus Sicht eines SchĂŒlers. Eine sehr
interessante Erfahrung, vor allem im Kontrast zur Leonard Baeck Schule.

Darauffolgenden fĂŒhrte uns Kamal mit den SchĂŒlern zum Bus, mit welchem wir zu der Wall of West Bank gefahren sind. Hier haben wir eine Galerie und ein Museum besucht, das den Konflikt von der israelischen Seite aus zeigte. Im Anschluss wurden wir von unserem Busfahrer zu den Hirtenfeldern gefahren. Dort wurde allen SchĂŒlern einige Informationen ĂŒber die UmstĂ€nde in PalĂ€stina auf Englisch erzĂ€hlt.

Daraufhin sind wir in eine Kapelle gegangen, in welcher wir unter Herr MĂŒllers Anleitung Weihnachtslieder gesungen haben. Um den Tagesausflug nach Bethlehem noch besser in Erinnerung zu halten, hatten wir die Möglichkeit Souveniers im nahe gelegenen Souveniershop zu kaufen. Nachdem einige passende Mitbringsel gefunden haben, sind wir alle gemeinsam zurĂŒck in die Schule gefahren um Abend zu essen.

Wir wurden herzlich mit einem einheimischen Gericht bekocht. Die Gastgeber haben nicht nur fĂŒr uns auf Instrumenten gespielt, sondern haben auch fĂŒr uns getanzt. Um ca. 18 Uhr haben wir dann unsere Heimreise angetreten und beendeten den eindrucksvollen Tag mit einer Reflexion.

von Helen, Clara, Leander und Tim

Heute möge der vorletzte Tag gewesen sein,
deshalb gestalten wir den Text in Form von einem Reim.
Wir starteten den Tag um 7:00 Uhr
und liefen zum Tempelberg ganz in Ruhe
image1rWir mussten alle lange Röcke tragen,
da sich sonst die Aufseher beklagen.
Wir sahen den Felsendom, die dritt heiligste StÀdte des Islam,
bevor wir dann verschlafen zurĂŒck zum FrĂŒhstĂŒck kamen.
Das FrĂŒhstĂŒck war mal wieder toll,
wir stopften uns die BĂ€uche voll.
Um 9:00 Uhr brachen wir dann auf
und liefen zum Zionsberg hinauf.
Dort sahen wir den schönen Saal,
den Saal des letzten Abendmahl.
Auch in der Dormitio Abtei
lernten wir noch allerlei.
Pater Elias war ein frommer Mann
und fĂŒhrte uns an sein Leben als Mönch heran.
Danach wurden wir zum Mittagsgebet eingeladen
und konnten Energie fĂŒr den Rest des Tages laden.
Dann hatten wir noch viel Zeit zu spendieren,
um in die Wirtschaft Israels zu investieren.
image2rAuf dem Basar trafen wir nette Leute,
die animierten die ganze Meute.
Dann stand der nÀchste Gottesdienst an,
diesmal war um 17:00 Uhr die Erlöserkirche dran.
Es gab dann Schnitzel zum Abendessen,
das war fast so gut wie bei uns in Hessen.
Nach unserer letzten gemeinsamen Abendrunde sangen wir im Gottesdienst aus vollem Munde.
Traurig, dass die Reise nun schon fast rum war,
versammelten sich die meisten noch einmal an der Bar.
Trotz Aufbruchstimmung, die in der Luft lag, Hatten wir ne Menge Spaß am vorletzten Tag.

Ein Bericht von Yulisa, Verena und Charlotte

Heute hieß es aufstehen um 5:00 Uhr morgens!
Wer hÀtte gedacht, dass beim freiwilligen Ausflug zur Grabeskirche alle mitkommen.
IMG 20180121 WA0063Überraschend war zu sehen, dass hier schon parallel mehrere Gottesdienste stattfanden! Die Kirche, die von 6 verschiedenen Konfessionen geleitet wird, hinterlĂ€sst vielfĂ€ltige EindrĂŒcke.
Als wir die Kirche verlassen, ist die Sonne schon aufgegangen.
Nach dem FrĂŒhstĂŒck geht es zum Ölberg. Von hier aus hat man einen wunderbaren Blick ĂŒber das sonnenbeschienene Jerusalem. Hier besuchen wir die Dominus Flevit Kirche, wo Jesus ĂŒber die bevorstehende Zerstörung des Tempels weinte. Danach geht es zum Garten Gethsemane mit der wunderschönen Kirche der Nationen, die uns allen sehr gut gefallen hat. Wie Jesus einst gehen wir nun Richtung Jerusalem und durch das Löwentor kommen wir zu den Betesda Teichen und der Anna Kirche. Hier testen wir unter Herr MĂŒllers Anleitung die hervorragende Akkustik mit zwei Liedern. Anschließend gehen wir alle Stationen der Via Dolorosa (der Leidenweg Jesu) bis zur letzten Station, der Grabeskirche, die wir jetzt noch einmal bei Tageslicht betrachten können. Nach einer Mittagspause in der Altstadt und vielen Falafeln gehen wir weiter zur Zitadelle, die ehemalige Festung Kaiser Herodes. IMG 20180121 WA0062Auf dem dortigen Dach des Davidsturms bietet sich uns ein atemberaubender Blick in alle Richtungen. Unser TourfĂŒhrer Gidi bringt uns anschließend im Museum der Zitadelle die Geschichte Jerusalems nĂ€her. Durchs armenische und jĂŒdische Viertel geht es Richtung Klagemauer. MĂ€dchen und Jungs verbringen Zeit an ihrem zugewiesenen Teil der Mauer. Die NĂ€he der Menschen zu der Mauer und Gott wird uns da erst richtig deutlich. Ziemlich mĂŒde laufen wir wieder Richtung Hospitz. In dieser Nacht hoffen wir alle auf mehr Schlaf und freuen uns schon auf morgen.