business@school-Siegerteam beim Pitch-Event in Frankfurt

Nachdem sich das Team „DIPPO“, bestehend aus Liana Klanitz, Linus Klemm, Sarah Krafft, Jonathan Lubotta und Frederik Walldorf, mit seiner „Balance Bowl“, einer Schüssel zum Essen und Servieren, die durch das Prinzip der kardanischen Aufhängung die Schräglage beim Segeln ausgleicht, beim Schulentscheid des Projekts business@school am 2. Mai bei der Firma Merck gegen die vier anderen Teams der Edith-Stein-Schule durchgesetzt hatte, präsentierten die fünf Schülerinnen und Schüler ihren Businessplan am vergangenen Mittwoch, 22. Mai, in der nächsten Wettbewerbsrunde in Frankfurt. Dafür hatte das Team nach dem Schulentscheid noch einmal an seiner Präsentation gefeilt und zudem einen „Elevator-Pitch“, ein einminütiges Video zur Vorstellung der Geschäftsidee, gedreht.

Mitbewerber beim Pitch-Event in Frankfurt waren das Schulsiegerteam der Karl-Rehbein-Schule aus Hanau, das mit „ReTapeX“ ein nachhaltiges, schweiß-absorbierendes Kinesiotape entwickelt hat, die Gewinner des Schulentscheids der Bischof-Neumann-Schule aus Königstein, die ihren „Microblock-Filter“ vorstellten, einen Aktivkohlefilter-Aufsatz für PET-Flaschen, sowie das Team der gastgebenden Liebigschule, das mit „Ecominium“ eine wasser- und fettabweisende Verpackung aus Graspapier präsentierte, als Alternative zur in der Take-away-Branche häufig verwendeten Aluminiumfolie.

Alle vier Teams mussten sich im Anschluss an ihre Präsentation den kritischen Fragen der Jury stellen, die beim diesjährigen Pitch-Event bestand aus:

  • Frank Hellwig, Unternehmensberater und Sonderbeauftragter der BaFin
  • Simon Rimrod, Head of Commercial Offer & Pricing, Lufthansa Group
  • Robert Schäfer, Managing Director and Partner, Boston Consulting Group
  • Dr. Albrecht Schütte, Landtagsabgeordneter, Landtag von Baden-Württemberg
  • Rolf Wetzel, Group CFO/Mitglied der Geschäftsleitung, Heraeus Gruppe
  • Christian Würst, Geschäftsführer, Sovendus GmbH

Nach einem spannenden Wettbewerb setzte sich das Team der Liebigschule auf heimischer Bühne durch und qualifizierte sich damit für das Bundesfinale am 17. Juni in München.

Aber auch das Team der ESS präsentierte seine Geschäftsidee überzeugend und erhielt viel Lob der Jury. Insbesondere das Innovative des Produkts – das Team hat seine Idee bereits zum Patentschutz angemeldet – wurde beim anschließenden Feedback als sehr überzeugend bezeichnet. Angesichts der vier guten Geschäftsideen fiel der Jury nach eigener Aussage die Entscheidung nicht leicht. Von daher war für das ESS-Team auch ohne den Sieg die Erfahrung der Teilnahme beim Pitsch-Event und das professionelle Feedback der Wirtschaftsexperten das Engagement und die Arbeit auf jeden Fall wert.

Anja Mai