Die Finanzierung der Schule beruht auf drei Säulen:

  • Öffentliche Zuschüsse
  • Zuschüsse aus dem Kirchensteueraufkommen
  • Spenden und Zuwendungen

Als staatlich anerkannte Schule in freier (hier: kirchlicher) Trägerschaft erhält die Stiftung Edith-Stein-Schule Darmstadt Zuschüsse gemäß dem hessischen Ersatzschulfinanzierungsgesetz von Land und Kommune. Das aktuelle Gesetz trat am 01.01.2024 in Kraft (Laufzeit jeweils 10 Jahre). Erneut ist eine finanzielle Refinanzierung der Schülerkosten (Personalkosten und Schulträgerkosten) in Höhe von 85% angestrebt, die durch eine jährliche Steigerung in dieser Höhe aber erst am Ende der Laufzeit erreicht sein wird. Die zugrundgelegten Werte sind ein Mittelwert der Daten aus Vorgängerjahren (aktuelles Jahr minus 5/4/3), startend mit den Jahren 2019-21.

Die Zuschüsse des Landes Hessen werden zur Finanzierung der Personalkosten der Lehrkräfte herangezogen, die Zuschüsse der Kommunen (der sogenannte Gastschulbeitrag) zur Deckung der Kosten für Betrieb, Bauunterhaltung, Investitionen sowie Verwaltung.

Im Rahmen des Haushaltes stellt das Bistum Mainz der Stiftung Edith-Stein-Schule Darmstadt finanzielle Mittel aus dem Kirchensteueraufkommen zur Verfügung, um die Finanzierungslücke bei den Personalkosten zu decken.

Das Spendenaufkommen der Stiftung besteht aus dem Solidarbeitrag der Familien, deren Kinder die Edith-Stein-Schule besuchen, und aus Spenden Dritter, die in der Regel projektbezogen erfolgen. Diese werden zur Deckung der Finanzierungslücke im Bereich der Aufgaben eines Schulträgers verwendet.

Der Besuch der Edith-Stein-Schule ist nicht an die Zahlung dieses Solidarbeitrags gebunden, da es dem Schulträger, der Stiftung Edith-Stein-Schule, wichtig ist, dass Mädchen und Jungen aus allen Schichten der Bevölkerung die Schule besuchen können, wenn ihre Eltern eine christlich geprägte Bildung und Erziehung wünschen. Zur Erfüllung ihrer Aufgaben ist die Schule jedoch neben den staatlichen und kirchlichen Zuschüssen auf finanzielle Unterstützung angewiesen.

Bewusst hat sich die Schulgemeinde vor einigen Jahren, als die Schulen in der Trägerschaft des Bistums Mainz ein verbindliches Schulgeld einführten, für den Weg des Solidarbeitrags entschieden: Familien, denen es leichter fällt zahlen einen höheren Betrag, Familien denen es schwer fällt, zahlen entsprechend ihren Möglichkeiten. Dieses Prinzip drückt beispielhaft unsere Haltung in der christlichen Erziehungsgemeinschaft aus, nämlich dass wir füreinander einstehen und gemeinsam Verantwortung übernehmen. Die Höhe der individuellen Zuwendung ist lediglich einer einzigen Person in der Schulverwaltung bekannt, nämlich unserer Mitarbeiterin in der Buchhaltung. Weder Schulleitung, noch Lehrkräfte, noch Vorstand des Schulelternbeirats wissen um den Umfang einzelner Zuwendungen.

Damit ich als Schulleiterin und Vorstand der Stiftung Edith-Stein-Schule jedoch eine solide Haushaltsplanung und Abwicklung leisten kann, ist ein durchschnittliches Zuwendungsziel von 90,00 € pro Schüler*in und Monat angestrebt.

Diese Anpassung des Betrages berücksichtigt bereits die Entwicklung der letzten Jahre und die prognostizierte Entwicklung der Kosten für Unterhalt und Betrieb der Schule.

Zuwendungsformular