Zur Startseite

Blumenkasten auf dem Schulhof im A-BauDer Übergang von der Grundschule auf die weiterführende Schule stellt für alle Kinder und ihre Eltern eine Herausforderung dar.

In den letzten Jahrzehnten haben die Grundschulen ihre Methodik und Didaktik deutlich verändert. Wo Grundschulen viele Elemente der Kitas aufgegriffen und weitergeführt haben, können weiterführende Schulen dies, da sie zu offiziellen Abschlüssen führen, nicht ohne weiteres tun. Auch erreichen die Kinder im Zeitraum des Übergangs auf die weiterführende Schule ein Alter, in denen man ihnen mehr geistige Anstrengung und kognitive Herausforderungen zutrauen darf. 

Hinzu kommen zahlreiche andere Veränderungen wie eine größere Schulgemeinde, eine größere Klasse, zunächst teilweise fremde Kinde und Lehrkräfte, andere Fächer und verschiedenes mehr.

Es ist uns ein Anliegen, alles von Schulseite Mögliche zu tun, damit der Übergang durch die Kinder erfolgreich gemeistert wird.

Das beginnt damit, dass die 5. und 6. Klassen an unserer Schule in einem eigenen Schulgebäude, dem historischen Schulgebäude neben der Kirche untergebracht sind. Dort finden die Kinder eine Schülerschaft von circa 280 Kindern vor, das entspricht in etwa der Größe der meisten Grundschulen. Der so genannte A-Bau umschließt gemeinsam mit Kirchenwand, Gemeindegebäude sowie Friedhofsmauer einen geschützten Schulhof, der in den letzten Jahren beständig weiterentwickelt und kindgerecht und naturnäher gestaltet wurde. (Siehe dazu auch die Präsentation).

Übergangsgestaltung zeigt sich jedoch auch in der Struktur der ersten Wochen und Monate an der Edith-Stein-Schule. Das Schuljahr beginnt mit Klassenlehrertagen, in denen die Klasse sich kennenlernt, zu einer Gruppe zusammenfindet, Klassenregeln festlegt und den Unterrichtsraum gestaltet. Anschließend wird das Schulgebäude, der Pausenhof und schließlich auch der große Schulbau mit Verwaltung und Hausmeister, Sportstätten, Kunstsälen und Orten für Mittagessen erkundet.

Bereits in den ersten Schulwochen fahren die neuen 5. Klassen auf Klassenfahrt in die nähere Umgebung. Dabei steht das sich noch bessere Kennenlernen und die Bildung der Klassengemeinschaft im Fokus.

Unterrichtlich dienen die ersten Wochen dem Wiederholen, da die Kinder aus sehr vielen verschiedenen Grundschulen an die Edith-Stein-Schule wechseln. Es ist uns ein Anliegen, dass die Lehrkräfte in allen Fächern zunächst in Ruhe erfassen können, wo die einzelnen Kinder in den Fächern stehen, welche Themen abrufbar und belastbar vorhanden sind, und in welchen Themen vielleicht noch etwas geübt werden muss. 

Eingebettet in diese Phase sind erste Klassenarbeiten in den Hauptfächern, die unbenotet sind. So können die Kinder die neuen Aufgabenformate und Anforderungen ohne Druck kennenlernen. 

Foto einer Pause im A-Bau

In den 5. Klassen werden verstärkt pädagogische Klassenkonferenzen abgehalten, damit Beobachtungen und Erkenntnisse der Lehrkräfte zum Beispiel auch von der Kennenlernfahrt mit allen anderen Lehrkräften des Klassenteams ausgetauscht werden können. So ist ein eine stete Informationsweitergabe sichergestellt und jedes einzelne Kind kann gut und umfassend in den Blick genommen werden.

Ergänzt wird diese Übergangsgestaltung durch das Angebot verschiedener themenbezogener Elternabende, wie zum Beispiel der Elternabend „Neu an der ESS“ oder „Mein Kind und sein Smartphone“.