Das Schulseelsorge-Team

Foto aller Mitglieder des Schulseelsorge-Teams zusammen

Thomas Kluck

Rabea Höfler

Dorothee Modricker-Köhler

Christina Ellermann

Christoph Mühlum

"Das Herz verlangt nach mehr."

Edith Stein

Leitgedanken

Logo ESS neu rund
Wir möchten aus dem christlichen Glauben unsere Schulgemeinschaft mitgestalten.
Logo ESS neu rund
In Gesprächen versuchen wir Orientierung bei Sinn- und Lebensfragen zu geben.
Logo ESS neu rund
Wir wollen religiöse Erfahrungen ermöglichen und in ökumenischer Offenheit konfessionelle Identität fördern.
Logo ESS neu rund
Wir feiern gemeinsam Gottesdienste und den kirchlichen Jahreskreis.

- Gemeinsam glauben -

An der Edith-Stein-Schule soll es nicht nur um Leistung gehen. Wir wollen gemeinsam Glauben und Kirche leben. Deshalb ist es ein fester Bestandteil unseres Schullebens, dass wir gemeinsam beten und Gottesdienst feiern. Gemeinsam als evangelische, katholische, orthodoxe, jüdische und muslimische Schwestern und Brüder.

Gottesdienst heißt: Gottes Wort hören, zur Ruhe kommen, nachdenken, gemeinsam singen und beten und dabei Gottes heilsame Zuwendung erfahren. So erleben wir eine tiefe Dimension des Lebens, abseits von Notendruck und Unterricht.

Je nach Alter der Schülerinnen und Schüler und je nach Kirchenjahreszeit feiern wir unterschiedliche Gottesdienste, ökumenisch oder konfessionell. Im 5. und 6. Schuljahr feiern wir wöchentlich Erzählgottesdienste im Jahrgangsverband. Im 7., 8. und 9.  Schuljahr gibt es für die katholischen Jugendlichen ein Gottesdienstprojekt, das in die Eucharistiefeier einführt, Themen des Kirchenjahres aufgreift und erste Erfahrungen mit Betrachtung und Meditation ermöglicht.  Die evangelischen Schülerinnen und Schüler feiern ebenfalls konfessionelle Gottesdienste, ab dem 9. Schuljahr auch mit Abendmahl. Daneben gibt es in allen Jahrgangsstufen ökumenische Gottesdienste, ab dem 8. Schuljahr auch als Taizégebete.

Die großen Feste der Christenheit feiern wir auch als Schulgemeinde: vor Ostern und Weihnachten, an Aschermittwoch, Allerheiligen und am Reformationstag finden jahrgangsübergreifende Gottesdienste statt. Auch am Beginn und Ende eines Schuljahres kommen wir zu Gottesdiensten zusammen.

Übersicht

 Einmal in der Woche findet für die 5. und 6. Klassen der Erzählgottesdienst im Martinssaal statt. Alle ziehen im Vorraum ihre Schuhe aus und sitzen im Martinssaal auf Decken.

Herzstück der Gottesdienste sind die Erzählungen aus der Bibel. Einer aus dem Vorbereitungsteam schlüpft in die Rolle einer biblischen Person und erzählt, wie z.B. Sara mit Abraham und Lot von Haran wegziehen muss, oder wie Moses aus Ägypten flieht und den brennenden Dornbusch erlebt. Dabei können sich die Kinder in die Geschichten mit all dem, was sie über das Leben mit Gott erzählen, hineinversetzen und mitfühlen. Es geht also weniger um rationales Erklären („die Moral von der Geschichte“), sondern um Miterleben.

Vor der Erzählung können sich die Kinder in Rollenspielen zu Themen aus dem Lebensalltag der Kinder, Pantomime oder Interviews einfühlen in das, was die Personen in den biblischen Geschichte erleben.

Nach dem Erzählteil können die Kinder eigene Bitten an Gott richten: Es sind oft persönliche Bitten, manchmal Übertragungen aus der Erzählung auf heutige Situationen. „Für alle, die sich einsam fühlen“, „Für alle, die unterdrückt werden“, „Für Eltern, die ihre Kinder verloren haben“, „Für alle, die sich an eine neue Umgebung gewöhnen müssen“.

In den Erzählgottesdiensten können die Kinder viel selbst ausprobieren: Das laute und leise Beten, Singen, den Umgang mit Stille und verschiede Körperhaltungen während des Gottesdienstes. Jeder Gottesdienst ist klar strukturiert und lebt von der Wiederholung. Das gibt allen viel Sicherheit im Ablauf.

Auch in den Erzählgottesdiensten gelten die aktuellen Hygieneregeln: Zur Zeit finden die Gottesdienste nicht im Jahrgangsverband, sondern für jede Klasse einzeln statt. Alle müssen Masken tragen und Singen wird durch leises Summen ersetzt:  Trotzdem eine bereichernde Unterbrechung des (Schul-)Alltags, die gut tut!

Übersicht

- Gespräche im geschützten Rahmen

Ein zentrales Anliegen der Schulseelsorge an der ESS ist es, Schülerinnen und Schüler in ihrer Lebenswirklichkeit wahrzunehmen und zu begleiten.

Aus intensiven Begegnungen im Unterricht, in den Gottesdiensten, bei den Besinnungstagen und anderen Angeboten erwachsen Gespräche und seelsorgerliche Kontakte. Dabei ermöglicht der vertrauliche Rahmen, dass die Schülerinnen und Schüler einen Ort finden können, an dem ihre Probleme und Fragen ausgesprochen, bearbeitet und auf der spirituellen Ebene reflektiert werden können.

Dieses Angebot gilt auch für Kolleginnen und Kollegen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die Eltern unserer Schüler.

Erreichbar sind wir persönlich in der Schule oder über unsere Mailadressen (s. „Team“) bzw. die zentrale Adresse: schulseelsorge@ess-darmstadt.de

Übersicht

- Gemeinsam unterwegs -

Kurz vor den Sommerferien, in der vorletzten Schulwoche, bieten wir für Schüler*innen der Oberstufe die Orientierungs- und Besinnungstage an. Dieses freiwillige Angebot außerhalb des Schulalltags ist beliebt und vielfältig, z.B. gibt es eine Fahrt nach Taizé (Frankreich) zum ökumenischen Jugendtreffen, Pilgern, Klostertage, Yoga, Paddeln oder Reflexionstage. Das Schöne bei allen Angeboten ist: Wir verbringen Zeit gemeinsam, reden oder schweigen auch mal über Gott und die Welt.

Übersicht

- Ein buntes Paket -

Wir sind als Schulseelsorge an vielen Punkten im Schuljahr und in allen Jahrgangsstufen präsent: als Religionsunterrichtende, Beratende, Liturgiefeiernde …

Darüber hinaus gibt es z.T. wechselnde oder jährlich wiederkehrende Projekte. So kommt etwa immer im Dezember Bischof Nikolaus und hat neben guten Worten auch eine kleine Überraschung dabei. Vor dem Abitur bieten wir Abitur-Meditationen an. In Advent und Fastenzeit gibt es geistliche Impulse am Morgen bzw. in den Pausen, vor den Herbstferien feiern wir den Edith-Stein-Tag…

Zu einer aufwändigeren Aktion hat sich die vorösterliche Gebetsnacht „Stay‘n pray“ entwickelt: eine ganze Nacht können die älteren Schülerinnen und Schüler  in Gemeindezentrum und Kirche von Liebfrauen an kreativen, spirituellen und kommunikativen Workshops teilnehmen. Es gibt Verpflegung und Schlafmöglichkeiten und Gebet im Raum der Stille und Aktionen, Musik und einen Nightwalk, heißen Tee  am Feuer und ganz viel Gesprächsmöglichkeiten.

Übersicht

- Durchatmen, schweigen, beten -

Dies ist vielleicht der schönste Raum in unserer Schule. Und das liegt nicht nur an seiner Gestaltung. Der Meditationsraum ist im Obergeschoss des B-Baus und immer offen. Hier kann jede und jeder beten, Gottesdienst feiern, schweigen, durchatmen, bei der Schüler-Bibelpause mitmachen, nachdenken, … .

Wir freuen uns, wenn Ihr den Raum rege nutzt – und der liebe Gott sicher auch.

Übersicht

- Schule "kann cool" -

Ein ganz besonderes „Projekt“ ist auch die J-GCL. Die Abkürzung steht für „Jugendverbände der Gemeinschaft Christlichen Lebens“.

Die J-GCL ist eine ökumenisch arbeitende Jugendgruppe an der ESS, die wöchentliche Treffen und verschiedene Aktionen im Jahresverlauf bis hin zum großen Sommerzeltlager in den ersten beiden Ferienwochen anbietet. Sie wird von einem EMi (Erwachsener Mitarbeiter) aus der Schulseelsorge begleitet.

Weitere Informationen zur J-GCL und die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme gibt es hier auf einer eigenen Seite.

Übersicht

- Aha-Erlebnis und Download -

- Jesaja 43,5 -

Rabea Höfler

Orte und Menschen, die mich geprägt haben

Meine Heimat Münster in Südhessen. Hier hatte ich tatsächlich eine unbeschwerte Kindheit in unserer Kirche, den Vereinen und der Natur. Es ist nach wie vor ein schönes Fleckchen Erde.

Was mir der Glaube bedeutet

„Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Im Anfang war es bei Gott. Alles ist durch das Wort geworden, und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist. “ (Joh 1, 1-3) Diese Bibelstelle beschreibt für mich meine Beziehung zu Gott. Gott wendet sich mir zu und davon hängt für mich alles ab. Mein Glaube bereichert und fordert mich nicht nur intellektuell sondern auch emotional.

Warum ich gerne Schulseelsorgerin bin

Gott und die Botschaft Jesu sind so genial, dass ich sie „unter die Leute bringen will“! Und als Schulseelsorgerin macht das einfach doppelt Freude, weil es mit jungen Menschen ehrlich und nie langweilig ist. An unserer Schule habe ich so viele Möglichkeiten und ich möchte junge Menschen (wieder) für Gott, Glauben und Kirche begeistern.

Somethin‘ special

Ich mag Yoga, Singen, schöne Schuhe, Kunstgeschichte, Krimis und Wien. Ich bin Fan von Sunrise Avenue und den guten alten Sonntagsausflügen mit der Familie.

Und so vieles wird da noch kommen, aber auch das liegt letztlich in Gottes Hand.

Übersicht

Orte und Menschen, die mich geprägt haben

Aufgewachsen bin ich in Butzbach, einer kleinen oberhessischen Stadt und habe später im Studium und Berufsleben an vielen verschiedenen Orten gelebt. Heimat heißt für mich an einem Ort so verwurzelt zu sein, dass ich mich freuen kann bekannte Menschen auf der Straße zu treffen und mit ihnen ein Schwätzchen zu halten.

Was mir der Glaube bedeutet

Glaube heißt für mich ein tiefes Vertrauen in Gott zu haben und darin, dass er uns Menschen liebt und annimmt, wie wir sind. Mit all unseren Stärken und Schwächen.
Hohes und Tiefes lege ich in meinem Leben in Gottes Hand und vertraue darauf, dass Gott seine gute Schöpfung bewahren will.

Warum ich gerne an der Schule bin

Gespräche über das Leben und den Glauben, gemeinsames Singen und Beten in Gottesdiensten, Pilgern in Oberhessen und Schweigen in Taizé und manches mehr:

Die Vielfalt der Begegnungen mit Schülerinnen und Schülern prägt meine Arbeit als Schulseelsorgerin und macht sie so wertvoll.

Ich spüre: Gottes Geist ist mitten unter uns lebendig und prägt auch unser Zusammenleben als Schulgemeinde.

Somethin‘ special

Ich mag Singen, Schwimmen und Wandern und viel Zeit mit meiner Familie und Freunden zu verbringen. Ich lache und rede gerne und bin jeden Tag dankbar für mein Leben.

Beraten und Begleiten

„Ein zentrales Anliegen der Schulseelsorge an der ESS ist es, Schülerinnen und Schüler in ihrer Lebenswirklichkeit wahrzunehmen und zu begleiten.
Aus intensiven Begegnungen im Unterricht, in den Gottesdiensten, bei den Besinnungstagen und anderen Angeboten erwachsen Gespräche und seelsorgerliche Kontakte. Dabei ermöglicht der vertrauliche Rahmen, dass die Schülerinnen und Schüler einen Ort finden können, an dem ihre Probleme und Fragen ausgesprochen, bearbeitet und auf der spirituellen Ebene reflektiert werden können.
Dieses Angebot gilt auch für Kolleginnen und Kollegen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die Eltern unserer Schüler.“

Übersicht

Orte und Menschen, die mich geprägt haben

Geboren wurde ich 1963 in Essen-Borbeck im Herzen des Ruhrgebiets. Seit meiner Konfirmation war ich in der Kinder- und Jugendarbeit meiner Gemeinde engagiert. Da lag es nahe, dass ich Pfarrer werden wollte. Nach dem Studium der evangelischen Theologie in Münster, Bochum, Wuppertal und Hamburg kam ich nach Südhessen und durfte hier ziemlich viel ausprobieren: Gemeindepfarrer, Referent in der Kirchenverwaltung, Dozent für Liturgik, Religionslehrer an der Waldorfschule, Ehemann, Vater, Hundebesitzer, Trompeter, Opernsänger, Opa. Seit 2013 bin ich endlich Schulpfarrer an der Edith-Stein-Schule. Bin gespannt, was noch alles kommt…

Was mir der Glaube bedeutet

Mein Glaube stiftet mich dazu an, über den Tellerrand zu blicken. Das Leben ist schön und kostbar, doch was hier so wichtig scheint, ist nicht alles. Als Christ kann ich dieses Leben etwas leichter nehmen, weil ich es nicht allein meistern muss. Ich kann lachen – vor allem über mich selbst – und ich kann weinen – mit den Weinenden. Und ich darf auf festem Grund stehen, auch wenn der manchmal zu wanken scheint.

Warum ich gerne Schulseelsorger bin

An der Edith-Stein-Schule kann ich meinen Glauben mit vielen anderen Menschen aus unterschiedlichen Generationen teilen. Ich kann das, was ich vom Glauben verstanden zu haben meine, an andere weitergeben. Ich kann meinen Glauben im Gespräch mit anderen kritisch reflektieren, vor allem im Unterricht der Oberstufe. Ich kann dabei viel lernen. Ich kann Gottesdienste gestalten und feiern und so gemeinsam mit anderen im Glauben wachsen. Ich darf Teil einer lebendigen Schulgemeinde sein – was könnte es Schöneres geben?

Somethin‘ special

„Wenn Gott sich in einem Hotel eintragen müsste,
er wüsste wahrscheinlich gar nicht, was er unter Konfession schreiben sollte.“

(Hanns Dieter Hüsch)

Übersicht

Orte und Menschen, die mich geprägt haben

Es war im empfindsamen Alter von vielleicht 14 Jahren, als ich begann, die Schönheit der Schöpfung wahrzunehmen – unter einer Bedingung: meine Gitarre musste in Reichweite sein! So haben mich die Sonnenuntergänge über der Ardèche genauso verzaubert und in das Schöpfungsgeheimnis hineingenommen wie der Sternenhimmel über dem Grand Canyon.

Es gibt viele Menschen, die mich im Laufe meines Lebens geprägt haben: meine Eltern, Freunde, ein dicker Religionslehrer am Gymnasium, mit dem wir Rahner und Ratzinger gelesen haben und an allererster Stelle – na klar – meine Frau, die mich bis heute liebevoll erträgt und tröstet, fordert, berät, inspiriert – und bremst.

Was mir Glaube bedeutet

Glaube war immer schon ein höchst unsicheres Unterfangen und ist doch bis heute der einzig mögliche Halt in einem Universum, das zu groß ist für uns Menschen. Daher berührt es mich stets aufs Neue, wenn ich höre, dass Gott zu mir sagt: „Hab keine Angst, ich habe dich (!) erlöst. Ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du gehörst mir!“ (Jesaja 43,1). An diesen Gott will ich glauben mit meinem ganzen Herzen und meiner ganzen Kraft!

Warum ich gern Schulseelsorger bin

Nach meinen ersten Berufsjahren als Pastoralreferent in einer Pfarrgemeinde wurde ich 2005 eher versehentlich an eine (Bistums-)Schule versetzt. Nach dem ersten Schreck stellte ich fest: eigentlich alles gut! Mit den jungen Menschen hier kann ich so vieles teilen: meine Begeisterung, meine Erfahrungen, meine Ideen, meinen Glauben, mitunter auch meine Zweifel. Danke!

Somethin‘ special

„Alles Große in unserer Welt geschieht nur, weil jemand mehr tut als er muss!“

(Hermann Gmeiner).

Übersicht

Orte und Menschen, die mich geprägt haben

Dass ich heute bin, wer ich bin und Lehrerin und Seelsorgerin an dieser Schule sein darf, habe ich rückblickend vielen verschiedenen Menschen und Erlebnissen zu verdanken. Aufgewachsen als Pfarrerskind haben mich in meiner Kindheit und Jugend natürlich besonders meine Eltern geprägt. Durch die kirchliche Jugendarbeit habe ich meine Freude an der Arbeit mit jungen Menschen entdeckt. Ausschlaggebend für meine spätere Berufswahl war jedoch mein freiwilliges soziales Jahr an einer Schule in Südafrika. Ich kann mir bis heute keinen tolleren Beruf vorstellen!

Rabea Höfler

Was mir der Glaube bedeutet

An Gott zu glauben, bedeutet für mich, darauf vertrauen zu dürfen, dass er mich und meinen Weg kennt und einen Plan für mein Leben hat. Diese Zuversicht macht mein Leben leichter, sinnvoll und gibt mir Kraft, gerade auch in schwierigen Zeiten.

Warum ich gerne Schulseelsorgerin bin

Als Schulseelsorgerin darf ich für unsere Schüler*innen da sein und mit ihnen über Gott und die Welt ins Gespräch kommen – ohne Noten- oder Leistungsdruck. Das Besondere der Schulseelsorge ist für mich, inmitten des doch oft hektischen Schulalltags, neue Perspektiven zu eröffnen, Pausen zu schaffen und den Blick auf das Wesentliche zu lenken – sei es durch Gottesdienste, Gespräche, Besinnungstage oder andere Aktionen. Ich freue mich, wenn ich jungen Menschen zeigen kann, wie der Glaube an Gott ihr Leben bereichern kann. Highlight meiner Woche ist der Erzählgottesdienst freitagmorgens, nach dem ich immer mit einem Ohrwurm ins Wochenende starten darf.

Something special

Wandern, klettern, campen, schwimmen, … Am liebsten bin ich draußen in der Natur unterwegs, am liebsten in den Bergen und am allerliebsten in den Dolomiten!

Übersicht

Gottesdienste an der Edith-Stein-Schule - ein fester Bestandteil des Schulalltags

  1. Die Edith-Stein-Schule ist eine kirchliche Schule und damit nicht weltanschaulich neutral. Neben der gedanklichen Befassung mit dem Christentum insbesondere im Religionsunterricht ist uns deshalb auch das gemeinsame praktische Erleben und Feiern des Glaubens in den Gottesdiensten ein wichtiges Anliegen.
  2. Die Mitte des christlichen Glaubens ist, dass Gott uns entgegenkommt in Jesus Christus und uns liebevoll annimmt. Im Gottesdienst können wir alles, was uns freut oder bedrückt, auch in der Schule, vor Gott zum Ausdruck bringen.
  3. Auch wer nicht an Gott glaubt, findet in den Gottesdiensten Anregungen zum Nachdenken und die Gelegenheit zu Stille und gemeinsamem Singen. Wer an seinem Wohnort keinen Bezug zur Kirche mehr hat, kann im Rahmen der Schulgemeinde kennen lernen, wie Gottesdienste, ob ökumenisch oder konfessionell, ablaufen und gestaltet werden können.
  4. Die Gottesdienste in den Jahrgangsstufen werden oft von Klassen, Religionskursen oder interessierten Schülergruppen mit vorbereitet und durchgeführt. Die Teilnahme daran ist deshalb auch ein Zeichen von Wertschätzung für das Engagement der Mitschüler und Mitschülerinnen.
  5. In den großen Gottesdiensten für die ganze Schule wird unsere Schulgemeinschaft über die Jahrgangsstufen hinweg besonders deutlich und spürbar.
  6. Die Gottesdienste finden in der Unterrichtszeit (oft Klassenlehrerstunde) statt, sind also Schulveranstaltungen wie z.B. auch Wandertage oder Klassenfahrten. Es wird erwartet, dass alle Mitglieder der Schulgemeinde daran teilnehmen.
  7. Es ist in unseren Augen ein großer Wert, wenn im Rahmen des Schulalltags deutlich werden kann, dass es neben Schule und Leistung noch Wichtigeres gibt. Dies geschieht im Umgang miteinander, aber auch wesentlich in den Gottesdiensten.

Alle Schüler, Schülerinnen, Eltern, Kolleginnen und Kollegen bitten wir, über die Gottesdienste und ihre Gestaltung ins Gespräch zu kommen und diese Tradition der Edith-Stein-Schule mitzutragen und lebendig zu erhalten.

Erklärung der Schulleitung und des Schulseelsorgeteams (überarb. Fassung vom 18.5.2017)

Übersicht

Schulgebet

Guter Gott,

Du bist größer, als wir uns vorstellen können und mehr als wir je begreifen.
Und doch bist Du uns nah.

Wie ein liebender Vater kennst du unseren Frust und unsere Freude.
Deine Nähe spüren wir in vertrauensvollen Beziehungen.
Wir danken Dir für unsere einzigartigen Persönlichkeiten und Träume.
Lass aus diesen Unterschieden eine lebendige Schulgemeinschaft entstehen.
Lass uns einander annehmen und gib uns die Freiheit, uns selbst zu finden.

Du bist bei mir, wenn ich fröhlich bin und wenn ich traurig bin.
Du bist bei mir, wenn ich stolz auf mich sein kann und wenn ich versagt habe.

„Wo immer meines Lebens Straße geht, bist Du bei mir.“ (Edith Stein)

Amen.

Übersicht