Projekt „Friedenstaube“

 

Vor nunmehr 12 Jahren startete in unserer Schule das Projekt „Friedenstaube“. Der Künstler, Richard Hillinger aus Landshut, schuf 2008 zum 60. Jahrestag der Erklärung der Allgemeinen Menschenrechte durch die Vereinten Nationen 30 goldene Tauben in Lebensgröße. Jede dieser Tierplastiken steht für einen der 30 Artikel der Menschenrechtskonvention. Hillinger sandte die Tauben mit dem Frieden symbolisierenden Ölzweig auf Reise und wer immer eine Taube erhält, verpflichtet sich, in besonderer Weise für den Frieden in der Welt und für die Einhaltung der Menschenrechte einzustehen. Eine dieser Tauben ist auch in unserer Schule ausgestellt und war verschiedentlich zu Gast in vielen Jahrgangsstufen.

Angesichts der erdrückenden Ereignisse der letzten beiden Jahre, ist es an der Zeit, die Taube wieder „auf Reisen“ zu schicken. Obwohl wir in unserer persönlichen Lebenssituation nicht unmittelbar vom Kriegsgeschehen in der Ukraine, in Israel und anderen Kriegsgebieten der Erde betroffen sind, belastet uns alle die aktuelle Lage sehr, sei es durch die täglichen Nachrichten, die uns erreichen, oder über die persönlichen Kontakte, die einige Familien an unserer Schule nach Israel haben. Die Präsenz der Friedenstaube in den Klassen und Kursen soll dazu anregen, uns erneut mit dem Thema „Menschenrechte“ und „Frieden“ auseinanderzusetzen. Sie soll dazu ermutigen, trotz aller Verwerfungen, die uns derzeit bedrücken, die Hoffnung auf einen gerechten Frieden nicht aufzugeben, uns um ein friedliches Miteinander in unserer Umgebung zu bemühen und das Gebet für den Frieden nicht zu vernachlässigen, denn die Taube ist nicht nur ein Symbol der Friedfertigkeit, sondern auch für den heiligen Geist, der die Erde verwandeln und der alles neu machen kann. Beginnen wir täglich damit, am Reich Gottes und damit am Reich des Friedens mitzuwirken.

 

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